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Über 75 000 fröhliche Gäste bei Festa Italiana

Homburg. Nach ersten Schätzung der Veranstalter haben seit dem vergangenen Mittwoch mehr als 75 000 Gäste das italienisch-deutsche Volksfest besucht. Neben Lombardi waren es vor allem die Auftritte von Giovanni Zarrella und der Band Frida Gold, die 2011 für rekordverdächtigen Besucherandrang gesorgt hatten. Auch der gestrigen City-Lauf konnte mit einem Rekordergebnis punkten: Über 700 Läufer in drei Alterskategorien machten sich auf den Weg durch die Homburger Innenstadt. Unter ihnen fanden sich auch zahlreiche Prominente, so Saar-Innenminister Stephan Toscani (CDU), Stefan Kuntz vom 1. FC Kaiserslautern oder auch der Extremsportler Joey Kelly, die alle zu Gunsten eines Spielplatzneubaus am Homburger Universitätsklinikum auf die Strecke gegangen waren. Immerhin 4000 Euro konnten die Promis dabei erlaufen.



Einen besonderen Wert hatten Veranstalter und Stadt in diesem Jahr angesichts der stark nachgefragten Künstler wie Lombardi und Frida Gold auf verstärkte Sicherheitsvorkehrungen gelegt.

Wie hochsensibel die Situation dabei von den Sicherheitsdiensten eingeschätzt wurde, zeigte ein Vorfall am Samstagabend, als ein herrenloses Paket auf einem der Neben-Veranstaltungsplätze kurzfristig für Aufregung gesorgt hatte. Experten der Polizei untersuchten den Fund auf Sprengstoff, gaben schnell Entwarnung. Es hatte sich lediglich um einen Heizungsthermostaten gehandelt, der sorglos abgestellt worden war.

Unabhängig von dieser Störung zogen die Veranstalter ein überaus positives erstes Ergebnis der Festa Italiana, die in diesem Jahr deutlich an Größe gewonnen hätte.

Im kommenden Jahr, so erste Überlegungen, könnte das Fest durch die Einbindung von Vereinen und anderen gesellschaftlichen Gruppen eine mögliche Ergänzung erfahren. Guiseppe Nardi, Geschäftsführer des Hauptsponsors Theiss Naturwaren: „Man muss sich die Festa wie eine Pyramide vorstellen. Die muss aber im nächsten Jahr nicht zwangsläufig höher gebaut werden. Man kann auch die Basis erweitern“. thw

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