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Überfall im Drogenrausch? Zwei Saarbrücker vor Gericht

Weil sie einen Bekannten in einem Waldstück am Saarbrücker Ludwigsberg überfallen und erpresst haben sollen, müssen sich zwei Brüder vor dem Landgericht verantworten.

Weil sie einen Bekannten in einem Waldstück am Saarbrücker Ludwigsberg überfallen und erpresst haben sollen, müssen sich zwei Brüder vor dem Landgericht verantworten.


Saarbrücken. Wegen Verdachts der versuchten schweren räuberischen Erpressung nebst Körperverletzung müssen sich zwei Brüder vor dem Landgericht verantworten. Die beiden 19 und 23 Jahre alten Männer aus der Landeshauptstadt sollen im Dezember 2009 mit einem Bekannten in ein Waldstück am Ludwigsberg gefahren sein.

Dort und später in der Wohnung des Mannes sollen sie von ihrem mutmaßlichen Opfer 750 Euro gefordert, den Mann bedroht, geschlagen und getreten haben. Der Geschädigte erlitt dadurch diverse Prellungen und einen Haarriss des Jochbeines. Aus Angst soll er die strafrechtlich mehrfach vorbelasteten Angeklagten zunächst jedoch nicht benannt haben.

Auslöser der Tat, die beide Angeklagten bestreiten, soll ein Streit über Drogen gewesen sein.

Um Drogen geht es auch in einer zweiten Anklage gegen den jüngeren Bruder. Er musste sich im Zuge einer anderen Strafsache bei der Polizei melden und soll beim Besuch der Wache erkennbar unter Drogen gestanden sowie 1,2 Gramm Haschisch in der Hosentasche gehabt haben. Zudem wird dem 19-Jährigen vorgeworfen, während der Verbüßung einer Jugendstrafe im Gefängnis von Ottweiler einen Mithäftling geschlagen, bedroht und erpresst zu haben. Es sei um die Waren gegangen, die Häftlinge von außerhalb der Gefängnismauern kaufen können.

Der Angeklagte habe von dem Betroffenen dessen private Einkäufe gefordert und Waren im Wert von etwa 78 Euro erhalten. Das mutmaßliche Opfer ging nicht zur Polizei. Das Ganze kam zufällig heraus. Der Prozess wird fortgesetzt.
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