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Überraschung am Mittwoch - Ex-Bundesligaprofi soll in Homburg spielen

Die Sommer-Transferperiode im Fußball endet am 31. August. Die Vereine müssen bis dahin ihre Neuverpflichtungen getätigt haben. Danach geht nicht mehr viel. Wenn das Transferfenster geschlossen ist, können nur vereinslose Profis einen neuen Vertrag unterschreiben. Umso unerwarteter kommt es, wenn sich unter die ohnehin wenigen Spätwechsler ein prominenter Name mischt – so wie jetzt beim Regionalligisten FC Homburg . Florian Fromlowitz, der ehemalige Torwart des 1. FC Kaiserslautern , hat sich am Mittwoch dem FCH angeschlossen.

„Die Situation hat sich erst kurzfristig in der vergangenen Woche ergeben. Er ist ein bundesliga-erfahrener Torhüter , der uns direkt weiterhelfen wird und finanzierbar ist. Diese einmalige Gelegenheit konnten wir uns nicht entgehen lassen“, kommentiert FCH-Trainer Jens Kiefer die Personalie.

„Ich habe mich mit FCH-Mannschaftsmanager Angelo Vaccaro und dem Trainer bei mir zuhause in Landstuhl getroffen. Dabei haben wir eine Lösung gefunden, die für beide Seiten gut sein dürfte“, sagt Fromlowitz. Diese Lösung besteht in einem Vertrag, der zunächst bis zum Saisonende datiert ist. Zusätzlich wurde eine Option vereinbart, die dem 29-Jährigen eine Vertragsverlängerung um zwei weitere Jahre ermöglicht. „Ich habe dem Verein gesagt, dass ich aufgrund meiner familiären Situation gerne dauerhaft bleiben möchte“, erklärt Fromlowitz, der mit seiner Familie vor kurzem nach Landstuhl gezogen ist.

Von klein auf bis 2008 spielte der Torhüter für den FCK. 2005 wurde Fromlowitz in die damalige Bundesliga-Mannschaft der Pfälzer befördert. 2008 wechselte er zu Hannover 96 , wo er mit dem damaligen Nationaltorwart Robert Enke spielte. 2011 zog es den gebürtigen Lauterer weiter zum MSV Duisburg . Weitere Stationen waren Dynamo Dresden und zuletzt der Drittligist SV Wehen Wiesbaden, wo sein Vertrag im Sommer dieses Jahres endete. Laut Fromlowitz lag es „an vielen Sachen“, dass ihn sein Weg nach 70 Bundesliga- und 25 Zweitliga-Spielen in die vierte Liga geführt hat. „Ich habe persönliche Fehler gemacht und nicht immer die richtigen Entscheidungen getroffen“, räumt der Spieler ein.

Nachdem er in Wiesbaden in der vergangenen Saison nur auf zwei Liga-Einsätze kam, will er in Homburg wieder sportlich durchstarten. Dafür hat er sich bei Fortuna Düsseldorf und beim FK Pirmasens fitgehalten. Noch ist nicht klar, ob die Freigabe des Verbands für den Spieler bis zum Spiel in Pirmasens am kommenden Samstag (14 Uhr) vorliegen wird. Körperlich fühlt sich Fromlowitz „fit und gut. Ich stelle mich darauf ein, dass es mit der Freigabe klappt“. Trainer Kiefer sagt: „Wenn die Freigabe vorliegt, wird er spielen.“ Andernfalls muss sich Kiefer zwischen David Buchholz, der bisherigen Nummer eins im Homburger Tor, und Tobias Trautner entscheiden. Dass es Buchholz nach Kiefers Worten „sauer aufgestoßen“ ist, als er ihm mitgeteilt hat, dass Fromlowitz die neue Nummer eins wird, kann der Trainer übrigens verstehen.
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