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Übung mit 500 Polizisten aus dem Saarland und Lothringen

Die Übung deutscher und französischer Polizeikräfte auf dem Gelände
des ehemaligen Bergwerks in Göttelborn.

Die Übung deutscher und französischer Polizeikräfte auf dem Gelände des ehemaligen Bergwerks in Göttelborn.

Etwa 150 Demonstranten standen gestern auf dem Gelände des ehemaligen Bergwerks im Quierschieder Ortsteil Göttelborn einer Übermacht von etwa 350 Beamten der Bereitschaftspolizei des Saarlandes und der CRS (Compagnies Républicaines de Sécurité) sowie des mobilen Einsatzkommandos der Gendarmerie aus Metz gegenüber. Es flogen Knüppel, Steine (Tennisbälle), Reifen und Feuerwerkskörper. Die „Randalierer“, die sogar lautstark über „Bullen“ schimpften, tragen im Alltag deutsche oder französische Polizeiuniformen. Das Drehbuch der Großübung unter dem Motto „Una in Futuro“ (in Zukunft gemeinsam) vor der Kulisse des 90 Meter hohen Förderturmes sah für sie die Rolle von gewaltbereiten Teilnehmern einer Demonstration zum „Protesttag gegen das Krisenregime“ vor. Regie führte Einsatzleiter Gerald Stock, Chef der Direktion Einsatz und Gefahrenabwehr im Landespolizeipräsidium, mit Gilles Galliot (CRS) und Gilles Weiten (Gendarmerie).

Gemeinsam trainierten deutsche und französische Einsatzkräfte operativ-taktische Maßnahmen, etwa Störer aus dem Aufmarsch zu isolieren. Zudem wurden Kommunikationstechnik und Einsatzgeräte getestet.

Zum Auftakt der Übung waren die saarländischen und lothringischen Einheiten angetreten. Das Polizeimusikkorps spielte die Nationalhymnen. Innenministerin Monika Bachmann (CDU), der lothringische Unterpräfekt Richard Vignon und Polizeipräsident Norbert Rupp schritten anschließend die Front ab.

Saar-Polizeichef Rupp verwies darauf, dass es bereits gemeinsame Einsätze geschlossener Einheiten beider Seiten gab, etwa zum G-8-Gipfel in Straßburg. Denkbar sei auch eine intensivere Zusammenarbeit bei grenzüberschreitenden Castor-Transporten.
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