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Umfrage: Bürger wünschen sich mehr Grün und sanierte Straßen

Marina Keller

Marina Keller

Der Garten- und Landschaftsbauer Tobias König wünscht sich mehr Grün in der Stadt. „Der Bürgerpark wurde mal mit großem Aufwand hergestellt und dann sich selbst überlassen. Das könnte ein noch viel schönerer Park sein, wenn man ein wenig mehr investieren würde. Überhaupt fehlt es an Sommerflor in der Stadt, die Berliner Promenade wirkt kahl, hier müsste es viel mehr blühen. Das spricht doch alle Menschen an“, sagt der 29-jährige Saarbrücker.

Nicole Arnold möchte, dass sich der neue Baudezernent Heiko Lukas um die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) kümmert. „Dafür sollte man sich von den Tunnelplänen verabschieden. Das Projekt ist eine Nummer zu groß für die Landeshauptstadt“, sagt die 33-jährige Bankkauffrau. Die Aufwertung der Berliner Promenade sei gelungen, das habe die Stadt insgesamt aufgewertet.

Martin Wagner (38) ist Kaufmann in Alt-Saarbrücken. Er lobt die Baubehörde für ihr Kundenzentrum in der Gerberstraße. „Ich war schon mehrfach dort mit Fragen zu einem geplanten Gartenhaus oder einem Dachgeschossausbau. Jedes Mal habe ich direkt kompetente Antwort erhalten. Da sitzen Menschen, die echt Ahnung haben“, sagt der Unternehmer. Dem Dezernenten könne er nur raten, diese Kontaktstelle zu pflegen und den Menschen zuzuhören. Bei der Amtsvorgängerin Rena Wandel-Hoefer habe die Bürgernähe gefehlt.

Die 61-jährige Verwaltungsangestellte Silvia de Solda fordert Lukas auf, kaputte Haupt- und Nebenstraßen zu sanieren. Auch auf der Bellevue gebe es Handlungsbedarf. „Hier wäre es dringend nötig, das Umfeld der ATSV-Halle aufzuwerten. Der Parkplatz ist unbefestigt, nach Regen stehen dort die Pfützen“, sagt sie. Sie ärgert sich außerdem über Kaugummiflecken in der City: „Aber was kann der Dezernent dafür, wenn die Menschen sich nicht benehmen?“

Markus Bertsch ärgert sich über Ampelschaltungen. In der Metzer Straße komme es beim Schichtwechsel der Firma ZF zu langen Staus. Bertsch arbeitet in einem Büromöbelhaus und muss täglich durch dieses Nadelöhr. Der neue Dezernent solle zudem „niemals den Tunnel bauen“, sondern lieber das Finanzamt abreißen. Das sei eine Bausünde aus den 60er-Jahren.

Jürgen Seiler aus Saarbrücken ist viel mit dem Rad unterwegs. Trotzdem will er nicht mehr Radwege, es gebe genügend. Auch er lehnt den Autobahntunnel ab. „Der Pellinger Tunnel (bei Merzig, Anm. d. Red.) ist ständig wegen Revisionsarbeiten in den Nachrichten. Die Folgekosten sind nicht zu übersehen, von der Bausumme mal ganz abgesehen“, sagt der Saarbrücker.

„Der neue Baudezernent soll sich mit den Bürgern auseinandersetzen und deren Meinungen und Argumente berücksichtigen“, wünscht sich Melitta Biesel. Die Biogartenbauerin wohnt in der Zeppelinstraße und hat eine klare Meinung zum Franzenbrunnen: „Das ist eine Frischluftzone für ganz Saarbrücken . Hier ist nun ein Neubaugebiet geplant mit 285 Wohneinheiten, deren Zahl ständig erhöht wird. In diesem Gebiet gibt es bedrohte Flora und Fauna. Daher sollte man die Finger davon lassen“, sagt sie.

Auch Marina Keller beschwert sich über die schlechten Zustände der Straßen. „Außerdem gehe ich als Frau nur ungern allein durch den Saarbrücker Bürgerpark.“ Der neue Baudezernent solle den Park aufwerten.

Ingrid Martin wünscht sich ebenfalls mehr Grün in der Stadt. Sie will mehr Bäume und Bänke auf dem Beethovenplatz. Und Anja Birk beschwert sich über die hohen Parkgebühren. Deshalb meide sie die Innenstadt. Außerdem bemängelt sie das Denkmal „Der unterbrochene Wald“ auf dem Rabbiner-Rülf-Platz. „Die abgesägten Baumstämme gefallen mir gar nicht. Generell bin ich für ein Denkmal, aber die Umsetzung ist nicht schön. Ich fände echte Bäume, die Schatten spenden, wesentlich besser.“
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