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Umspannwerk soll in Osterferien abgerissen werden

Nachrichten aus der Region Saarbrücken.

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Sulzbach. Eine mehr als zehn Jahre dauernde Auseinandersetzung ums Umspannwerk am Hühnerfelder Verkehrskreisel geht seinem Ende entgegen.

Wie im Bauausschuss des Stadtrates von der Verwaltung mitgeteilt wurde, sollen die Arbeiten in den beiden Wochen vor den Osterferien beginnen. Zunächst solle das Dach abgedeckt werden, wozu es nötig sei, die Straße zum TÜV halbseitig zu sperren. Während der darauffolgenden beiden Wochen soll das Gebäude komplett abgerissen werden. Hierfür sei eine Vollsperrung der Straße während der Osterferien unvermeidbar. Im Ausschuss wurde angeregt, vor Abrissbeginn zu verhindern, dass es zu „einer Rattenplage“ (Hermann Kreis) in den benachbarten Wohngegenden kommen kann.

Zu den weiteren Planungen äußerten sich gestern im SZRedaktionsgespräch Vertreter der großen Koalition. Sie unterstrichen, dass am Hühnerfelder Kreisel ein neues Gewerbegebiet – dann „TÜV 2“ entstehen soll. Die Gesamtkosten von rund 250 000 Euro sind von den drei Fraktionen CDU, SPD und FDP bei den Haushaltsberatungen 2012 genehmigt worden, wie Jürgen Haas gestern sagte. Aber: Warum werden keine Wohneinheiten auf dem Gelände des Umspannwerks geschaffen? Das ist nach Meinung der SZ-Gäste nicht sinnvoll, weil es in der Stadt zurzeit noch freien Wohnraum gibt. Und die Nachfrage nach Platz für Gewerbebetriebe („gerne auch ein Hotel“, Brunhilde Müller) sei da.

Zudem spüle die Ansiedlung von Betrieben mehr Einnahmen in die Stadtkasse. In der Sitzung des Ausschusses für Bauwesen und Planung gab es am Dienstagabend noch weitere gute Nachrichten. So beschloss der Ausschuss (wie bereits kurz gemeldet) einstimmig die Errichtung eines „provisorischen Abstellplatzes“ für Verkaufswagen entlang der Martin-Luther-Straße in Neuweiler.

Provisorisch deshalb, weil man einem potenziellen Investor nicht den Weg zu einem neuen Einkaufsmarkt verbauen wolle. Um zunächst aber möglichst viele „fahrende Händler“ anzulocken, wurde auf Antrag der CDU-Fraktion die Verwaltung gebeten, für ein Jahr auf die Erhebung von Standgebühren in der Martin- Luther-Straße zu verzichten.

Bürgermeister Michael Adam sagte zu, „diese Anregung positiv mitzunehmen“. Die SPD-Stadtverordnete Karin Ditzler regte an, die Buslinie 160 kurzfristig nicht am Sulzbacher Bahnhof enden zu lassen, sondern weiterzuführen bis zum Einkaufszentrum am Quierschieder Weg. Adam sagte zu, dass die Verwaltung sowohl die technische Umsetzbarkeit als auch die Kosten für die Stadt ermitteln will.

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