A8 Saarlouis Richtung Neunkirchen Zwischen AS Heusweiler und Kreuz Saarbrücken Gefahr durch Gegenstände auf der Fahrbahn, Gefahr durch defektes Fahrzeug totes Tier auf der Überholspur (21.11.2017, 23:34)

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Umzug der Saarlandbrigade kostet Saar-Steuerzahler Millionen

Der Umzug des Stabes der Saarland-Brigade von Saarlouis nach Lebach wird die Steuerzahler mehrere Millionen Euro kosten. Grund dafür sind Baumaßnahmen, die in der Lebacher Graf-Haeseler-Kaserne erforderlich sind, um die neuen Truppenteile unterzubringen. Das Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen (IUD) der Bundeswehr in Bonn bezifferte die Investitionen in Lebach auf SZ-Anfrage auf 4,46 Millionen Euro. Man befinde sich derzeit im Stadium der Kostenschätzung, „so dass die Kosten durch weitergehende Untersuchungen noch zu konkretisieren sind“, hieß es. Zwischen 2008 und 2012 hatte die Bundeswehr nach IUD-Angaben bereits 31 Millionen Euro in Lebach und zehn Millionen in Saarlouis investiert.

Für April 2016 ist der Umzug von Stab und Stabskompanie der Luftlandebrigade 26 (künftig „Luftlandebrigade 1“) und einer derzeit in Sigmaringen stationierten Fernmeldekompanie des Eurokorps nach Lebach geplant. Die Fernmelder werden im Juli 2014 zunächst nach Saarlouis umziehen und dort für zwei Jahre zwischenstationiert, weil in Lebach erst noch Schutzdächer für den Fuhrpark installiert sowie Funktions- und Unterkunftsgebäude umgebaut werden müssen. „Alle Baumaßnahmen für die Verlegung des Stabes der Luftlandebrigade 1 und der Fernmeldekompanie des Eurokorps nach Lebach verlaufen planmäßig“, versicherte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums.

Die Stationierungsentscheidung von Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) vom Oktober 2011 und die „Realisierungsplanung“ vom Juni 2012 hätten unverändert Bestand. Hinter den Kulissen gibt es seit Monaten Gerüchte, wegen der hohen Investitionskosten in Lebach könne der Standort Saarlouis am Ende vielleicht doch bestehen bleiben. Der im Urlaub weilende Saarlouiser OB Roland Henz (SPD) hatte der SZ dazu im Juli nur gesagt, er sei derzeit „im Schützengraben“ und warte auf das, was komme. Er könne sich nicht vorstellen, dass vor der Bundestagswahl irgendetwas passiere, sagte Henz damals. kir

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