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Unbekanntes Pulver aus Merzig noch nicht analysiert

In einem an  Neunkirchens OB Fried adressierten Brief befand sich lediglich Maismehl. Ein ähnlicher Brief ging einen Tag später im Merziger Rathaus ein.

In einem an Neunkirchens OB Fried adressierten Brief befand sich lediglich Maismehl. Ein ähnlicher Brief ging einen Tag später im Merziger Rathaus ein.

Im Fall des Giftalarms im Merziger Rathaus gibt es nach Angaben des Pressesprechers des Landespolizeipräsidiums Georg Himbert noch keine Analyseergebnisse.  Dabei muss man für Probentransport und -analyse eigentlich nur mit einem halben bis maximal einem Tag rechnen (wir berichteten).





„Als in Neunkirchen der Brief mit dem unbekannten Pulver geöffnet wurde, hat man sofort eine Probe davon zur Schnellanalyse nach Hessen geschickt. In Merzig wurde die Probe zur Virologie nach Homburg gebracht. Dort dauert das immer etwas länger“, erklärte Himbert gestern.

Grund für die unterschiedlichen Analyseverfahren sei, dass man nach der Entwarnung im Neunkircher Rathaus und aufgrund der Tatsache, dass das Anschreiben, die Kuverts und die Briefmarken der beiden Briefe identisch gewesen seien, davon ausgegangen sei, dass es sich auch in Merzig bei dem Pulver um Maismehl handele, so Himbert. „Es gab also keinen Anlass zur Eile“, teilte Himbert mit. Deswegen seien in Merzig auch weniger Einsatzkräfte als in Neunkirchen vor Ort gewesen. Neue Hinweise auf Täter gebe es nicht, die identischen Briefe deuteten jedoch auf den gleichen Täter in beiden Fällen hin. Die Polizei ermittele wegen „Störung des öffentlichen Friedens unter Androhung von Straftaten mit möglichen chemischen oder biologischen Substanzen“, sagte Himbert.

Zusammen mit dem Neunkircher Bürgermeister Jörg Aumann hat Merzigs Bürgermeister Marcus Hoffeld die Belohnung auf Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, von 5000 auf 8000 Euro erhöht.
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