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Unentschieden gegen Holstein-Kiel: SV Elversberg im Abstiegskampf

0:0 spielte Elversberg gegen Holstein Kiel.

0:0 spielte Elversberg gegen Holstein Kiel.

Es wurde als Schlacht im Kampf um den Klassenverbleib in der 3. Fußball- Liga angekündigt. Es war ein Gebolze. Zwar gab es auf beiden Seiten gute Torchancen. Doch am Ende trennten sich die SV Elversberg und Holstein Kiel am Samstag mit einem torlosen Unentschieden. „Ich weiß noch gar nicht, ob ich mit dem Punkt zufrieden sein soll. Wir wollten gewinnen. Wir werden am Saisonende sehen, was der Punkt gebracht hat“, sagte SVE-Trainer Dietmar Hirsch. Sein Gegenüber Karsten Neitzel erklärte: „Zufrieden bin ich nicht. Wir hatten genug Torchancen, um das Spiel zu entscheiden.“ Vor etwa 800 Zuschauern im Elversberger Stadion an der Kaiserlinde entschied sich Hirsch für Sebastian Wolf als Innenverteidiger, der den bis Saisonende ausfallenden Timo Wenzel (Innenbandriss im Knie) ersetzte.

Für Wolf spielte Sascha Wolfert als linker Verteidiger. „Wir haben insgesamt in der Defensive gut gestanden und vor allem Sascha hat seine Sache sehr gut gemacht“, lobte Hirsch. Die erste klare Torchance hatten aber die Kieler. In der zehnten Minute kam Fiete Sykora elf Meter vor dem Tor frei zum Schuss, doch Schlussmann Kenneth Kronholm hielt den Ball mit einer Glanzparade. Auf der anderen Seite zeigte auch Kiels Torhüter Niklas Jakusch seine Klasse, als er einen Schuss aus spitzem Winkel von Serkan Göcer noch ins Toraus lenken konnte (15.). Dann hatte Elversbergs Kapitän und Rechtsverteidiger Marc Groß zwei große Auftritte. In der 26. Minute hämmerte er den Ball aus 40 Metern an die Unterkante der Latte, von wo aus der Ball Torhüter Jakusch an den Fuß sprang – und von dort ins Spielfeld zurück. „Mit ein bisschen Glück geht der Schuss rein und wir gewinnen“, sagte Groß.

Zehn Minuten später lief Kiels Tim Siedschlag allein auf das SVE-Tor zu, holte zum Schuss aus – dann kam Groß von hinten angerauscht und grätschte den Ball im letzten Moment ins Toraus. „Wenn ich bei der Grätsche den Ball nicht treffe, kriege ich Rot und es gibt Elfmeter für Kiel“, erklärte der SVE-Kapitän, der einer der stärksten Elversberger war. Sekunden vor dem Seitenwechsel traf Ricky Pinheiro dann den Ball nach einem Pass von Felix Luz zehn Meter vor dem Kieler Tor nicht. Nach der Pause verflachte die Partie, aber beide Mannschaften hätten sie für sich entscheiden können.

Kronholm lenkte einen Schuss von Marc Heider an die Latte, im Gegenzug verzog Milad Salem aus spitzem Winkel frei vor dem Kieler Tor. „Ich wollte den Ball quer zu Luz passen, aber er ist mir versprungen“, sagte Salem, der auch die letzte SVE-Torchance hatte. Nach einem Freistoß aus 40 Metern segelte der Ball an Freund und Feind vorbei, Kiels Schlussmann Jakusch konnte ihn gerade noch über die Latte lenken (78.). Salem erklärte: „Wir wollten gewinnen, haben aber mit dem 0:0 die Konkurrenten auf Distanz gehalten. Jetzt müssen wir auswärts mal nachlegen.“ Am Mittwoch um 19 Uhr ist die SV Elversberg zu Gast beim MSV Duisburg.
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