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Ungewollter Waffenhändler: Homburger verkauft Karabiner übers Internet

Saarbrücken/Homburg. Waffenexperten des Landeskriminalamtes ermitteln gegen einen 36-Jährigen aus Homburg. Er soll seit mehreren Monaten im Internet unter anderem mit Waffen und Waffenteilen gehandelt haben. Nach Polizeiangaben verfügt der Mann weder über einen Waffen- noch über einen Gewerbeschein für diesen Internet-Handel. Auf den Fall aufmerksam geworden waren die Ermittler beim Blick auf einschlägige Internetseiten. Dort inserierte der 36-Jährige seit geraumer Zeit zahlreiche militärische Gegenstände aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg – neben den Waffen auch Uniformteile, Orden und Bilder. Im Lager des Mannes stellten die Ermittler jetzt zwei Karabiner, ein Gewehr und zahlreiche Waffenteile sicher. Die Waffen wollte der Mann offenbar zu so genannten Deko-Waffen umbauen, für die keine waffenrechtliche Erlaubnis erforderlich ist. Die Arbeiten waren jedoch so laienhaft ausgeführt, dass die Waffen weiterhin den Bestimmungen des Waffenrechts unterliegen, wie die Polizei mitteilte. Nun erwartet den 36-Jährigen ein Strafverfahren wegen des Verdachts des illegalen Waffenhandels.



Mann dachte, Waffen seien frei verkäuflich

Der Mann räumte gegenüber der Polizei sein Fehlverhalten ein. Er sei der Meinung gewesen, die Waffen seien frei verkäuflich und würden nicht unter das Waffengesetz fallen. Die Polizei weist darauf hin, dass Laien die Umbauarbeiten bei Waffen meist nicht fachgerecht durchführen können. Sie liefen vielmehr Gefahr, durch den Besitz der Waffe eine Straftat zu begehen.
red
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