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Unwetter, Überschwemmungen: Saar-Feuerwehr im Dauereinsatz

Im Nord-Saarland meldete die Polizei vollgelaufene Keller, umgestürzte Bäume und überschwemmte Straßen. Am Vormittag seien allein 500 Notrufe bei Polizei und Feuerwehr eingegangen, sagte ein Sprecher, teilweise im Minutentakt: „Bis auf leichte Blessuren ist es bisher bei Sachschäden geblieben.“ Betroffen sei vor allem das Nordsaarland von Merzig bis Freisen gewesen, aber auch Saarbrücken. Die Stadt Wadern war laut Feuerwehr mit 59 unwetterbedingten Einsätzen am meisten betroffen.

Zeitweise war die Autobahn A1 zwischen Nonnweiler und Hermeskeil komplett überflutet. Die Landstraße zwischen Dillingen und Wallerfangen ist nach einem Erdrutsch gesperrt.

Messungen des Wetterdienstes ergaben REgenmengen von bis zu 50 Litern pro Meter. Noch immer sind Straßen wegen Überflutung gesperrt. Teils ist das Wasser bereits wieder abgelaufen, hat aber so viel Schlamm und Geröll zurückgelassen, das die Fahrbahn erst gesäubert werden muss.

Laut SR mußte im Saarlouiser Ford-Werk sogar zeitweise die Produktion gestoppt werden, weil Wasser eintrat.

In Hermeskeil im Hunsrück liefen heute Morgen (Donnerstag, 20. Juni 2013) Keller voll, Straßen wurden überschwemmt. Die Feuerwehr rückte zu Dutzenden Einsätzen aus. Teilweise sei auch der Strom ausgefallen. Technisches Hilfswerk und Feuerwehr waren mit rund 150 Helfern im Einsatz.

In Koblenz wurden nach Starkregen mehrere Straßenunterführungen überflutet. Zudem seien mehrere Kanaldeckel von den Wassermassen nach oben gedrückt worden, sagte eine Sprecherin der Polizei in Koblenz. Die Feuerwehr sei vor Ort. Am Moselufer wurden zudem einige Pflastersteine aus den Fugen gehoben, so dass der Verkehr umgeleitet werden musste.

Die Autobahn A13 nach Luxemburg war zwischen den Auffahrten Schengen und Bad Mondorf in beiden Fahrtrichtungen teilweise überschwemmt und nicht mehr befahrbar. Die Luxemburger Polizei sperrte die A13in Fahrtrichtung Schengen hinter der Abfahrt Mondorf. Im Tunnel Markusberg war die Überholspur gesperrt. Gegen 8.30 Uhr heute lief der Verkehr wieder und die Pendler atmeten erleichtert auf


In Wiebelskirchen hatte die die Freiwillige Feuerwehr einen ungewöhnlichen Einsatz: In der Nacht zu heute (Donnerstag, 20. Juni 2013) beleuchtete sie für die Polizei einen Unfallort. Ein Motorradfahrer war kurz vor Mitternacht auf der B41 an der Anschlussstelle Wiebelskirchen von der Straße abgekommen. Er blieb schwer verletzt im Straßengraben liegen. Der Mann wurde ins Krankenhaus gebracht. Mit Hilfe der Feuerwehr wurden die Trümmer beseitigt, so dass die Straße gegen 1 Uhr nachts wieder für den Verkehr befahrbar war.

Mittlerweile hat sich die Wetterlage im Saarland und der Region wieder entspannt. Die Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes sind aufgehoben worden.
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