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Urban Art: Sprayer dürfen sich an Saarbrücker Stadtgalerie "austoben"

Noch sieht die  Saarbrücker Stadtgalerie jungfräulich aus - doch  in den nächsten Wochen  werden sechs verschiedene Künstler der »Urban Art« ihre Kunstwerke an den denmalgeschützten Wänden anbringen.

Noch sieht die Saarbrücker Stadtgalerie jungfräulich aus - doch in den nächsten Wochen werden sechs verschiedene Künstler der »Urban Art« ihre Kunstwerke an den denmalgeschützten Wänden anbringen.

Tobias Müller widmet sich diesem Projekt als Semesterarbeit. Er wählte die Künstler aus, die zum Teil Kommilitonen sind, aber auch aus Luxemburg und Frankreich stammen. Amose, Noogat, Raks, Retro23, Spike und Sumo werden dort in den nächsten Wochen ihre Arbeiten zwischen klassischer Graffititradition, mit dem Namen als Motiv, aber auch mit Elementen der Illustration und Grafik vermischt, erschaffen. Nach und nach werden sie die Wände des Innenhofs gestalten, bei ihrer Arbeit lassen sich die Künstler über die Schulter schauen. „Das Projekt ist keine Gesamtveranstaltung, wo alles gleichzeitig fertig ist, sondern jeder Künstler arbeitet für sich. Es soll eben eine Atmosphäre herrschen, wie wenn die Künstler zuhause arbeiten, möglichst frei und ungezwungen“, erläutert der junge Kurator das Projekt. Tobias Müller selbst entwarf das Logo „Back to the Future“, das mit einer Arbeit des Sprayers Noogat bereits im Innenhof zu sehen ist. Beide Sprayarbeiten sind großflächig, nehmen mehrere Meter Mauerfläche in Anspruch. Für Tobias „Mene Tekel“ Müller war diese Arbeit etwas Besonderes. „Es ist eine Ehre, diesen Innenhof vorübergehend zu gestalten.

Denn wann darf man schon mal denkmalgeschützte Wände besprühen?“, fragt er. Auch die Form der Wände mit ihren historisierenden Rundbögen gefällt ihm außerordentlich gut. „Die Form erinnert an die Apsis der Kirchenarchitektur“, fährt er fort. Und sie hat auch auf das Projekt Einfluss genommen. Kurator Tobias Müller erläutert: , „Urban Art“ ist eine Kunstrichtung, die auf Wände aufgebracht wird. Sie setzt sich mit der Umgebung auseinander, wo sie entsteht, und kommt daher ohne Leinwände aus.“ Das Projekt „Back tot he Future“ schließt an eine Malerei an, die einst an den Wänden von Steinzeithöhlen und Kirchenmauern entstanden und gleichzeitig aktuell ist. Es macht neugierig, wie der Innenhof Anfang September aussehen wird, wenn die Künstler fertig sind. nba

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