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Urlauber importieren Schweinegrippe - 57 Fälle im Saarland

Berlin/Saarbrücken. Innerhalb eines Tages ist die Zahl bundesweit registrierter Schweinegrippe-Fälle um etwa ein Drittel auf rund 2500 hochgeschnellt. Es gebe rund 600 Neuerkrankungen, so das Berliner Robert-Koch-Institut. Die meisten Betroffenen hätten sich bei Auslandsreisen angesteckt. Im Saarland stieg die Zahl der bestätigten Fälle um neun auf 57, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Ein Patient sei im Krankenhaus. Bei zwölf weiteren Personen stand eine endgültige Diagnose noch aus.

In Deutschland breitet sich die Schweinegrippe rasant aus. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin gestern mitteilte, ist innerhalb eines Tages die Zahl registrierter Schweinegrippe-Fälle von 637 auf rund 2500 angestiegen. Mit 943 Schweinegrippen-Fällen wurden die meisten Infektionen aus Nordrhein-Westfalen gemeldet, gefolgt von Niedersachsen mit 516, Baden-Württemberg mit 249 und Bayern mit 224 Fällen. In allen anderen Ländern liegt die Zahl der bestätigten Infektionen unter 100.

Unterdessen geht es dem bundesweit ersten an Schweinegrippe erkrankten Säugling wieder gut. Der wenige Tage alte Junge habe die Medikamente gut vertragen und werde laut Universitäts-Kinderklinik in Lübeck voraussichtlich heute aus dem Krankenhaus entlassen.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation entfallen indes mehr als 700 an der Schweinegrippe gestorbenen Menschen auf Lateinamerika. Mit mehr als 480 Toten zwei Drittel weltweit. Im Zusammenhang mit einer Kältewelle im Süden des Subkontinents wächst außerdem die Furcht vor einer rasanten Ausbreitung des H1N1-Virus.

Auch die Wallfahrt von Muslimen nach Mekka wird durch die Schweinegrippe eingeschränkt. Die arabischen Gesundheitsminister untersagen wegen des Virus bestimmten Gruppen die Pilgerfahrt nach Saudi-Arabien, wie örtliche Medien gestern meldeten. Die Minister einigten sich demnach darauf, ältere Menschen, Kinder unter zwölf Jahren und chronisch Kranke von Pilgerfahrten nach Mekka auszuschließen.
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