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Urteil: Bankräuber muss fünfeinhalb Jahre hinter Gitter

Symbolfoto.

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Das Landgericht hat jetzt einen 31-Jährigen ohne festen Wohnsitz wegen schwerer räuberischer Erpressung zu einer Freiheitsstrafe von fünfeinhalb Jahren verurteilt. Das Gericht ordnete zudem seine Unterbringung in einer geschlossenen Entzugsklinik an.

Der einschlägig vorbelastete Angeklagte hat zugegeben, am 15. April in der Saarbrücker Bahnhofstraße eine Bank überfallen zu haben. Demnach betrat er kurz vor 13 Uhr die Filiale, verlangte Geld und verlieh der Forderung mit einer echt aussehenden Gas-Pistole Nachdruck. Die Kassiererin berichtete, dass sie vor Aufregung die Schlüssel vergaß, als sie sich zum Tresor begab. Durch diese Verzögerung wurde die Situation brenzlich, da die Aufregung des Räubers anstieg. Eine Auszubildende musste sich auf den Boden knien und der Räuber hielt ihr die Pistole an den Kopf. Sie sei in einer Art Schockstarre gewesen. Später erfuhr sie von ihrer Kollegin, dass sie laut gewimmert habe. Der Räuber packte 40 000 Euro, die er von der Kassiererin bekam, in eine Nylontüte und verließ danach die Bank. Nach einer halben Stunde bereits wurde er von Polizisten auf der Berliner Promenade festgenommen; Geld und Pistole waren noch in seinem Rucksack. Ein Alkoholtest ergab 1,25 Promille.

Der Täter verfügt über einen mittleren Bildungsabschluss. Eine Berufsausbildung sei jedoch wegen eines Diebstahls gescheitert. Nach neun Monaten in Haft könne er in Merzig eine Entzugstherapie beginnen.
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