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Vandalen wüten im Blieskasteler Klostergarten

Die Franziskus-Gruppe im Blieskasteler Klostergarten wurde von Vandalen mutwillig beschädigt.

Die Franziskus-Gruppe im Blieskasteler Klostergarten wurde von Vandalen mutwillig beschädigt.

Blieskastel. Die jüngsten Sachbeschädigungen liegen jetzt neun Tage zurück. Zwischen Sonntagnachmittag (27.03.2011)  und Montagabend (28.03.2011) vergangener Woche wurden an der Rückseite der Kreuzkapelle auf dem Gelände des Blieskasteler Klosters zwei Abdeckplatten in das darunter liegende, steil abfallende Hanggrundstück geworfen. Auf einer der beiden Platten war einer der Flutlichtstrahler befestigt, mit denen die Kapelle bei Dunkelheit angestrahlt wird.

Teile der  Skulpturengruppe mutwillig beschädigt

Aus der Kreuzkapelle selbst waren in den vergangenen Wochen zwei Altarbibeln gestohlen worden. Trauriger Höhepunkt der Ereignisse waren allerdings die mutwilligen Beschädigungen an der Skulpturengruppe „Franziskus spricht mit den Tieren“ im Klostergarten, einem Werk des 1945 auf tragische Weise getöteten Blieskasteler Bildhauers Georg Riemann. Vermutlich mit einem Stein wurden die steinerne Eule völlig zertrümmert, dem Fuchs beide Ohren abgeschlagen und die Finger des Franziskus abgetrennt. Gerade diese Tat macht Pfarrer Hermann Kast, Vorsitzender der Kreuzkapellen-Stiftung, die Eigentümerin des Kloster- Geländes ist, besonders betroffen: „Der immaterielle Schaden ist größer als der materielle. Leider gibt es Menschen, die selbst vor einer Kapelle oder einer kunstvollen Figurengruppe keinen Respekt mehr haben.“ Die beiden gestohlenen Altarbibeln haben einen Wert von jeweils 50 bis 100 Euro, können also ersetzt werden, und auch die Abdeckplatten mit Strahler können wieder angebracht werden. Die Instandsetzung der Franziskus-Gruppe wird wesentlich schwieriger.

Videoüberwachung geplant

Die Stiftung muss jetzt erst einmal einen Künstler suchen, der das machen könnte. Auch mögliche Konsequenzen aus den Vorfällen gefallen Kast nicht: „Die Kapelle ist von morgens bis abends geöffnet. Jetzt denken wir über Videoüberwachung nach, aber das wollen wir eigentlich nicht.“ Hinweise auf den oder die Täter gibt es bis jetzt noch nicht. Die Polizei möchte zu ihrer laufenden Ermittlungsarbeit keine Auskunft geben. Bis gestern Abend gab es jedoch offenbar noch keine heiße Spur.
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