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Vandalen zerstören Wegekreuz in Sitzerath

Das Wegekreuz wurde umgeworfen; dabei zerbrach auch die Christusfigur. Foto: Alfred Schmitt

Das Wegekreuz wurde umgeworfen; dabei zerbrach auch die Christusfigur. Foto: Alfred Schmitt

Unbekannte haben das einzige Wegekreuz in Sitzerath geschändet, von seinem Sockel gehebelt und erheblich beschädigt. Das gesamte Wegekreuz kippte nach hinten um. Dabei zerbrach das Oberteil mit dem Christuskorpus. Ein Bürger hatte Ortsvorsteherin Lieselene Scherer auf diese Freveltat hingewiesen. Das Wegekreuz steht an der ehemaligen Streckenführung der Landstraße L 365 nach Wadrill.

Als diese Streckenführung noch in Betrieb war, stand in der Nähe des jetzigen Standortes ein Holzwegekreuz. Anfang der neunziger Jahre wurde in der Erzkaul die ehemalige Übergangsmülldeponie für das nördliche Saarland rekultiviert. Der damalige Ortsvorsteher Alfred Schmitt hatte dem Projektleiter der Rekultivierungsarbeiten ein neues Wegekreuz abgerungen. Der Platz für das Kreuz wurde mit Pflastersteinen ausgelegt, zusätzlich wurde eine Ruhebank aufgestellt. Das neue Wegekreuz ist aus Sandstein angefertigt. Es besteht aus Sockel, Mittelteil sowie Oberteil als Kreuz mit dem Christuskörper. Die Inschrift auf dem Mittelteil lautet: „Gott schütze uns und unsere Umwelt“, angelehnt an die ehemalige Übergangsmülldeponie. Das Sandsteinwegekreuz wurde immer wieder von einem Sitzerather Grabmalhersteller gereinigt und instandgesetzt. Bürger schmückten es im Jahreslauf mit Blumen und Gebinden. „Es ist sehr bedauerlich und verabscheuungswürdig“, sagte Ortsvorsteherin Lieselene Scherer. Sie hat bei der Polizei Strafanzeige gestellt.

Hinweise an die Polizei in Türkismühle, Tel. (0 68 52) 90 90, oder den Polizeiposten in Nonnweiler, Tel. (0 68 73) 9 19 00.

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