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Veranstalter: Saar-Spektakel bleibt wie es ist

Saarbrücken. „Ich habe noch eine Überraschung für euch“, sagte die „Deutschland sucht den Superstar“- Finalistin Sarah Engels am Sonntagabend zum Abschluss ihres Auftrittes auf der „Radio Salü“- Bühne beim Saar-Spektakel. Mit den Worten „Pietro – ja, komm her“ bat sie ihren Freund und Sieger der RTL-Casting- Show zu sich und sang mit ihm ein Liebesduett.

Die Einsatzkräfte versetzte diese unangekündigte Einlage nach Pietro Lombardis Aufritt am Samstag noch mal in erhöhte Alarmbereitschaft. Doch: Alles ging gut über die Bühne. Für die 55 Helfer des Sanitätsdienstes sei das Fest „ein entspannter Großeinsatz“ gewesen, sagt Frank Bredel, Sprecher des DRK-Landesverbandes. Auch die Bilanz der Polizei fällt positiv aus: „Für ein so großes Fest ist fast gar nichts passiert“, meint Polizeisprecher Klaus Ruffing. Die Zahl von rund 190 000 Besuchern des diesjährigen Saar- Spektakels, die deutlich unter den erwarteten 300 000 Gästen liegt, beruhe ausschließlich auf Schätzungen und werde in der Regel mit dem Veranstalter abgesprochen, erklärt Ruffing. Chef- Organisatorin Christine Baran glaubt dennoch, dass die Zahlen realistisch sind. Für den Rückgang sei einfach das schlechte Wetter verantwortlich gewesen. So seien freitags nur 45 000 statt den sonst üblichen 60 000 bis 80 000 Gästen und am Samstag nur 20 000 statt über 100 000 gekommen. Nach dem Regen seien dann am Sonntag die Massen (125 000 Besucher) an die Saar geströmt.

Das bisherige Konzept des größten Volksfestes im Land soll auch in den kommenden Jahren fortgesetzt werden. „Sonst wäre es nicht mehr das Saar-Spektakel“, überlegt sie. Ebenso wenig kann sich Baran vorstellen, dass die Wasserfete zukünftig nur noch im Zwei-Jahres-Rhythmus steigt. An den Kosten von rund 330 000 Euro beteiligt sich die Stadt mit bis zu 50 000 Euro. Der Rest werde durch Sponsoren gedeckt. Während die „Radio Salü“- Bühne gestern abgebaut wurde, zog auch Sascha Thiel, Geschäftsführer des Privatsenders, zufrieden Bilanz: „Es ist uns gelungen, einen attraktiven Festivalmix anzubieten.“ mv

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