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Veranstalter im Saarland für den Ernstfall „gewappnet“

Christine  Baran

Christine Baran

Mehr Polizei auf Großveranstaltungen – das kündigte gestern Saar-Innenminister Klaus Bouillon an. Eine Maßnahme, die schon ab diesem Wochenende greifen könnte. Denn dann startet in Saarbrücken das Nauwieser Fest mit zahlreichen Besuchern. Die Veranstalter Andreas Porger und Kai Jorzyk vom Verein Rockstar e.V. versichern, dass man „für alle Fälle gewappnet“ sei und sich strikt an das mit den Behörden abgesprochene Sicherheitskonzept halte. Zu Details möchten sich die beiden nicht äußern. Auch Christine Baran hält sich mit Informationen zurück. Im Auftrag der Stadt Saarbrücken organisiert sie das Saar-Spektakel, das am ersten August-Wochenende stattfindet. Auch dort halte man sich strikt an die Sicherheitsvorgaben, die sich bereits im vergangenen Jahr bewährt hätten. Sie selbst versuche trotz der Vorfälle in jüngster Zeit Ruhe zu bewahren: „Man ist konzentriert von morgens bis abends, aber man darf sich nicht verrückt machen.“ Dagegen ist Raoul Mailänder mulmig zumute. Der Veranstalter des Saarlouiser Altstadtfests, das parallel zum Nauwieser Fest an diesem Wochenende stattfindet, versichert: „Wir machen das, was machbar ist.“ Und dies gelte insbesondere nach dem Unglück von Duisburg im Jahr 2010. Dort kamen auf der Techno-Veranstaltung „ Loveparade “ 21 Menschen im Gedränge ums Leben. Seitdem seien auf allen Veranstaltungen die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt worden. Auch in Saarlouis werde man an diesem Wochenende die Augen besonders offen halten: „Früher war die schlimmste Befürchtung eine Schlägerei. Jetzt haben wir ganz andere Sorgen.“ Veranstaltungen ganz abzusagen, sei ein falsches Zeichen. Das sei nämlich genau das, worauf Terroristen abzielten: Angst zu verbreiten und die Bevölkerung zu lähmen.
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