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Verbesserte: Freizeitcard soll mehr Touristen ins Saarland locken

Die historische Ostertalbahn ist ebenfalls im Verbund der Freizeitcard. Wer die Karte erwirbt, kann kostenlos viele Freizeitangebote im Saarland und in Rheinland-Pfalz nutzen.

Die historische Ostertalbahn ist ebenfalls im Verbund der Freizeitcard. Wer die Karte erwirbt, kann kostenlos viele Freizeitangebote im Saarland und in Rheinland-Pfalz nutzen.

Großes entsteht immer im Kleinen: So wirbt das Saarland neuerdings in eigener Sache. Manchmal braucht es aber schon wahre Größe, um zu wirken. Etwa in der touristischen Vermarktung. Zusammen mit Lothringen, Luxemburg, Rheinland- Pfalz, Ostbelgien und der Wallonie positioniert sich das Saarland daher als Reiseziel Großregion. Der gemeinschaftliche Auftritt erhöhe den „Aufmerksamkeitseffekt“, sagte Saar- Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) gestern. Eines der zentralen Gemeinschaftsangebote ist die „Freizeitcard/ Carte Loisirs“, die freien Eintritt zu über 200 Ausflugszielen in der Großregion ermöglicht.

Für die neue Saison – 1. April 2014 bis 31. März 2015 – wurde das Angebot deutlich ausgeweitet, erläuterte Nathalie Hartenstein, Projektleiterin Freizeitcard. In Luxemburg kommen sechs neue Ziele – etwa die Villa Romaine in Echternach; in Lothringen sogar 15 – darunter der Walygator-Freizeitpark bei Metz. Im Saarland sind es nur zwei – das Waderner Stadtmuseum und pikanterweiser auch der Gondwana- Park in Reden, dessen Zukunft gerade heftig debattiert wird. Der Zuwachs im Saarland ist deshalb so gering, weil man aus den Vorjahren – die Freizeitcard ist seit 2007 auf dem Markt – schon viele Einrichtungen im Programm hat; 54 insgesamt. Die Freizeitcard gibt es als Tages- (14 Euro) , Dreitages- (41,50 Euro) und Sechstagesskarte (66 Euro).

Im Saarland kann man mit ihr auch ohne Zusatzkosten alle Verkehrsmittel des saarVV-Liniennetzes nutzen. Mehr als 11 500 Karten seien in der zu Ende gehenden Saison verkauft worden, so Hartenstein. Mit dem erweiterten Angebot solle die Zahl deutlich steigen. Die Freizeitcard komme dort besonders gut an, wo touristische Anbieter sie in ihr eigenes Programm integrierten. Viele Jugendherbergen böten etwa Pakete an: Übernachtungen plus Freizeitcard. „Da sind noch Hausaufgaben zu machen“, sagte Birgit Grauvogel, Leiterin der Tourismuszentrale Saar. Es gelte jetzt, etwa Hoteliers und Pensionswirte zu überzeugen, dass diese Pauschalen mit der Karte schnüren.

Nicht minder wichtig aber sind jene, die den Reisenden durch die Region führen, wenn er mal da ist. Trotz Apps und Internet, sei der „Gästeführer“ nicht zu ersetzen, sagte Ministerin Rehlinger. Seit gestern stehen nun 15 gut ausgebildete Führer für die Großregion bereit. 600 Stunden haben sie gebüffelt, Seminare besucht und sich auf Exkursionen begeben. Erstmals wurden Gästeführer in dieser Form grenzüberschreitend ausgebildet. oli

www. freizeitcard.info
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