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Verbraucherschutz warnt vor Handyabzocke

Mainz. «Die nächste Abzockwelle ist schon da», sagte die Chefin der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, Ulrike von der Lühe, am Mittwoch in Mainz. Schon ein unbedachter Klick auf ein Werbebanner nach dem Laden der sogenannten Apps auf ein Handy könne ungewollt zu einer hohen Rechnung führen. Dagegen gebe es aber mitunter rechtliche Mittel.

Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz beriet im vergangenen Jahr insgesamt in rund 158 000 Fällen - unter anderem bei überzogenen Abmahnungen und der Sorge um Bilder des Internetdienstes «Google Street View». «Verbraucherberatung ist wichtiger denn je», sagte von der Lühe. Die 81 Mitarbeiter in den sechs Beratungsstellen hätten viel Arbeit.

"Wir wollen in der Fläche aktiver sein"

In Germersheim soll noch in diesem Jahr ein neuer Stützpunkt eröffnet werden. Ein Mal in der Woche wollen die Verbraucherschützer dort Beratungen anbieten. Und der Ausbau soll noch weiter gehen: «Wir wollen in der Fläche aktiver sein», sagte Vereinssprecherin Lore Herrmann-Karch. Seit dem vergangenen Jahr bietet die Organisation ein Mal wöchentlich Beratungen in den Räumen der Stadtverwaltung in Cochem an. In den nächsten Jahren sollen drei weitere Orte hinzukommen.

Bedarf gebe es in vielen Bereichen. Trotz besserer Gesetze seien beispielsweise telefonisch untergeschobene Verträge weiterhin ein Problem, erläuterte Rechtsreferentin Carmen Gahmig. Alleine in einem Monat habe der ermittelte Schaden 30 000 Euro betragen. Gahmig rät zu einer einfachen aber wirksamen Lösung: «Legen Sie einfach auf!» Einzelne ahnungslose Menschen würden trotzdem mit bis zu 30 Anrufen am Tag überfallen. Bei penetranter Belästigung könne die Verbraucherzentrale helfen.

 
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