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Verbraucherzentrale bietet Energieberatung an

Nachrichten aus der Region Homburg.

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St. Ingbert/Bliestal. Eine unerwartet positive Überraschung bietet die Bundesregierung im neuen Jahr. Gebäudeeigentümer erhalten 2011 erneut Fördermittel für die energetische Teil-Sanierung ihres Wohnhauses. Einzelmaßnahmen wie Fenstererneuerung oder Wanddämmung werden ab 1. März 2011 wieder durch die KFW gefördert. Die Fördervoraussetzungen werden sich aber grundlegend ändern. Früher mussten bestimmte Dämmdicken nachgewiesen werden, um die Förderung zu erhalten. Und heute? „Ab März zählt der resultierende U-Wert der Gesamtkonstruktion“, erläutert Reinhard Schneeweiß, Architekt und Energieberater der Verbraucherzentrale des Saarlandes.

„Dabei wird auch die Qualität des vorhandenen Bauteils, zum Beispiel Wand oder Dach, berücksichtigt.“ Der Maximalwert der Energieeinsparverordnung muss dabei je nach Bauteil um zirka 20 bis 30 Prozent unterschritten werden.

Da die energetische Qualität des jeweiligen Bauteils nicht durch den Laien beurteilt werden kann, braucht man die Hilfe des Fachmanns. Die Energieberater der Verbraucherzentrale können anhand entsprechender Literatur die Qualität des Baubestandes abschätzen und damit vor Sanierungsbeginn schon Hilfestellung geben. Die Sanierungsmaßnahme selbst muss von einem externen Sachverständigen begleitet werden. Aber auch hier stehen die Energieberater der Verbraucherzentrale mit Rat und Tat zur Seite, wenn es um Plausibilitätsprüfung der Ergebnisse geht.

Wer die energetische Qualität des zu sanierenden Bauteils genau wissen will, kann den Wärmedurchgangskoeffizienten mittels entsprechender Geräte auch messen lassen. Hierdurch werden nach Erfahrung der Energieberater der Verbraucherzentrale in der Regel die besten Werte für den Verbraucher ermittelt.


Eigenheimbesitzer können sich an die Verbraucherzentrale wenden, um zu erfahren, welche Grenzwerte für die Förderung einzuhalten sind, wie Wärmedurchgangskoeffizienten berechnet werden und welche Materialien für die Dämmung zur Verfügung stehen. Die Architekten und Ingenieure informieren auch zu allen anderen Fragen des Energiesparens und zeigen unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten auf. Mit den Fachleuten von der Verbraucherzentrale kann man darüber hinaus Angebote von Handwerkern besprechen, bevor man den Auftrag erteilt.
Die unabhängige Energieberatung wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Für eine persönliche Beratung ist eine Anmeldung erforderlich. red

Termine in St. Ingbert: jeden Montag von 14 bis 17 Uhr im Infocenter der Stadtwerke, Kaiserstraße 71, Anmeldung: Tel. (06894) 9552-550. Termine in Blieskastel: jeden zweiten Mittwoch im Monat von 16 bis 18 Uhr in den Räumen der Stadtwerke Bliestal GmbH, Anmeldung unter Tel. (06842) 9202-0.



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