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Vergewaltiger schließt Deal mit der Staatsanwaltschaft

Saarbrücken. Er wollte Sex. Seine Freundin nicht. Doch das war ihm egal. Jetzt muss der Saarbrücker Dachdecker (39, Foto) dafür dreieinhalb Jahre ins Gefängnis.

Gestern verurteilte das Landgericht den Angeklagten wegen Vergewaltigung, sexueller Nötigung, Freiheitsberaubung und Körperverletzung. Die Richter fanden es als erwiesen, dass der bereits 20-fach vorbestrafte Mann über zwei Jahre hinweg seine Lebensgefährtin.(44) bedroht, eingesperrt, vergewaltigt sowie körperlich und seelisch verletzt hat.

Unter Tränen hatte die Landschaftsgärtnerin vor Gericht ihre Erlebnisse während dieser unglücklichen Verbindung geschildert. Bald nachdem das Paar zusammengezogen war, habe es Meinungsverschiedenheiten gegeben. Sie wäre am liebsten wieder aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen, fand aber nicht die Kraft dazu. Weil sie sich sexuell verweigerte, versuchte er immer wieder, ihr seinen Willen aufzuzwingen.
In der Gerichtsverhandlung wollte der Angeklagte zunächst schweigen. Nach der Zeugenaussage des Opfers entschloss er sich dann aber zu einem Geständnis. Das Gericht hatte ihm dafür zugesagt, dass die Strafe dreieinhalb Jahre nicht überschreiten werde (20cent berichtete). Dem Opfer wurde dadurch ein weiteres Spießrutenlaufen mit peinlichen Fragen vor aller Öffentlichkeit erspart.

Kurz vor Ende des Prozesses erwog der 20-fach vorbestrafte Angeklagte sein Geständnis zu widerrufen. Er unterließ allerdings den Widerruf, als ihm klar gemacht wurde, dass er dann mit einer deutlich höheren Strafe rechnen müsse.
Die Strafkammer hielt sich an ihr Wort und blieb bei dem zugesagten Urteil. Die Vorsitzende Richterin machte klar, dass die Zeugenaussage des Opfers durchweg glaubhaft war. Es seien keine Tendenzen erkennbar, dass sie den Angeklagten böswillig belasten wollte.

Die Frau selbst hatte ihren Ex-Geliebten ja nicht einmal angezeigt. Die Sache kam erst ins Rollen, weil der Mann sie nach der Trennung weiter mit Anrufen belästigte und vor ihrer Haustür randalierte. Nur dagegen hatte sie sich bei der Polizei beschwert. szn/bie


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