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Verkehr in Dillingen stockt noch

Wartezeiten an den Ampeln in der Dillinger Innenstadt: Die Erneuerung der Anlage Merziger Straße/Saarstraße werden diese Woche abgeschlossen.

Wartezeiten an den Ampeln in der Dillinger Innenstadt: Die Erneuerung der Anlage Merziger Straße/Saarstraße werden diese Woche abgeschlossen.

Seit Anfang April erneuert der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) fünf Ampelanlagen mitten in der Dillinger Innenstadt entlang der Merziger Straße (L 174). Bis Oktober sollen alle Anlagen auf den neuesten Stand gebracht werden, erklärte Michael Hoppstädter, Direktor des LfS im Dillinger Rathaus. Drei Kreuzungen und zwei Fußgängerüberwege sind betroffen (siehe Grafik).

Inzwischen sind die Arbeiten an der ersten Kreuzung, an der Einmündung Industriestraße, abgeschlossen. Am nächsten Knotenpunkt Saarstraße/Pachtener Straße soll es Ende dieser Woche soweit sein: Die neue Ampel soll am Freitag, 26. Juni, in Betrieb gehen. Anschließend werden die Fußgängerampeln in Höhe Weinligstraße und Stummstraße sowie an der Kreuzung Franz-Meguin-Straße erneuert.

Eigentlich sollte im Juni an den Einmündungen Industriestraße und Saarstraße weitergearbeitet werden. Doch mit Rücksicht auf den Firmenlauf wurden diese Arbeiten verschoben, erklärte Hoppstädter. Sie werden nun von Montag, 20. bis voraussichtlich Mittwoch, 29. Juli, ausgeführt.

Währenddessen wird die Merziger Straße zwischen Industrie- und Saarstraße nur als Einbahnstraße in Richtung Saarlouis befahrbar sein. Die Umleitung in Richtung Merzig geht über die Dieffler Straße (L 143) und Werderstraße zurück zur Merziger Straße (L 174). Das wird wohl zu erheblichen Verkehrsstörungen führen, meint der LfS; denn die Strecke wird täglich von durchschnittlich 12 000 Autos befahren. Er empfiehlt, mehr Fahrzeit einzuplanen und nach Möglichkeit auf die A 8 auszuweichen. Die Sperrung ist notwendig, weil gleichzeitig die Kreuzungsbereiche neu asphaltiert werden. Auch die Markierung wird erneuert und an das Verkehrs- und Radwegekonzept der Stadt Dillingen angepasst. So haben etwa die Linksabbieger künftig eine eigene Grünphase, damit wird die Verkehrssicherheit für den Gegenverkehr und Fußgänger erhöht.

Erst zum Schluss können die Induktionsschleifen in die Fahrbahn eingebaut werden. Und erst wenn alle Ampeln erneuert sind, können sie aufeinander abgestimmt werden und dann intelligent auf den Verkehrsstrom reagieren. Doch bis alle Ampeln erneuert sind, wird es Wartezeiten geben: Denn der Verkehr wird zunächst in Programmen mit festen Umlaufzeiten gesteuert. Bis Oktober sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein, danach plant Hoppstädter noch ein bis zwei Monate für die genaue Nachjustierung ein.

Kleiner Trost: Insgesamt soll diese große Modernisierung den Verkehrsfluss verbessern – auch wenn es noch nicht danach aussieht. Etliche Bürger hatten sich schon bei der Stadt und beim LfS beschwert: Denn die neuen Ampeln scheinen den Verkehrsfluss sogar zu verlangsamen. „Die Maßnahmen greifen erst, wenn alles aufeinander abgestimmt ist“, betonte Hoppstädter deshalb.

 

Zum Thema:

Die Ampeln an fünf Dillinger Kreuzungen werden derzeit erneuert. Die bisherige Steuerung entsprach dem technischen Stand der achtziger Jahre, erklärte der Projektleiter beim LfS, Carsten Kussani. Die alte Hardware sei störungsanfällig, wartungsintensiv und damit nicht mehr zeitgemäß.Nun stellt man auf LED-Technik um. Das bringe nicht nur eine verbesserte Sichtbarkeit mit sich, sondern auch höhere Ausfallsicherheit, längere Wartungsintervalle und eine Energieersparnis von 75 Prozent. Der LfS installiert gleichzeitig an den Ampeln ein barrierefreies Leitsystem: Akustische Signale und Bodenindikatoren werden künftig sehbehinderten Menschen das Überqueren der Straße erleichtern. Auch die Bordsteinkanten werden abgesenkt. nic
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