B41 Saarbrücken Richtung Idar-Oberstein Zwischen Einmündung Dudweiler-Landstraße und Autobahnauffahrt Anschluss A623 Gefahr durch Gegenstände auf der Fahrbahn (23.08.2017, 23:45)

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Verkehrskollaps: Wird Völklinger Rotweg gesperrt?

Geislautern/Ludweiler. Die Autos stauten sich am Dienstagnachmittag (15.03.2011) von Geislautern bis hin zum Weltkulturerbe. Betroffene brauchten von der Völklinger Innenstadt bis hin nach Ludweiler anderthalb Stunden. Zuvor waren schon Bus fahrende Schüler erst mit großer Verspätung nach Hause gekommen. Und bei der Stadt, der Polizei, den zuständigen Behörden und unserer Zeitung hagelte es Telefon-Proteste wegen der neuen Baustelle, die der Landesbetrieb für Straßenbau an der Ludweiler Straße, Höhe Einmündung Rotweg, eingerichtet hat. Dort soll eine Ampelanlage gebaut werden. Sie soll den als Unfallschwerpunkt bekannten Knotenpunkt entschärfen, wo die Wege in Richtung Geislautern – Ludweiler und Großrosseln aufeinander treffen. Die Bauarbeiten waren Anfang der Woche gestartet. Ab dann, und dies dann weiter während der gesamten auf neun Wochen angesetzten Bauzeit, sollte der Einmündungsbereich halbseitig gesperrt, der Verkehr mit einer Baustellenampel geregelt und einspurig am Baufeld vorbeigeführt werden. Dies führte auf der Ludweiler Straße, die täglich von rund 23?000 Autos befahren wird, postwendend zum Verkehrskollaps.

Problemlösung: Rotweg vollsperren

Fachleute des LfS eilten gestern Morgen vor Ort, um Dinge wie eine intelligentere Ampelschaltung zu erörtern. Sie kamen laut LfS-Pressesprecher Klaus Kosok zum Ergebnis, dass das Problem nur zu lösen sei, wenn der Rotweg, also die Straße nach Großrosseln, voll gesperrt werde. Dann seien nur noch zwei statt bisher drei Ampelphasen notwendig, womit auch ein Drittel der Wartezeit in diesem Bereich entfalle. Der Verkehr aus und nach Großrosseln könne über Fenne und Fürstenhausen beziehungsweise Dorf im Warndt und Ludweiler umgeleitet werden.

Dieser Vorschlag werde nun der Polizei und der Verkehrsbehörde unterbreitet, damit diese möglichst schnell die entsprechende verkehrsrechtliche Anordnung erlasse. Ansonsten gelte nach wie vor die Empfehlung, die Baustelle möglichst weiträumig zu umfahren. Anrufer bei unserer Zeitung äußerten Empörung und Unverständnis wegen der Baumaßnahme. „Wie soll denn in Zukunft eine Ampel am Rotweg funktionieren, wenn schon die Baustellenampel nicht funktioniert?“, brachte Markus Motsch aus Geislautern seine Kritik auf den Punkt. Viele Völklinger Kommunalpolitiker, darunter auch Erik Kuhn (SPD) und Franz Josef Petry (CDU), hatten sich für einen Kreisverkehr an dieser Stelle ausgesprochen.

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