L 365, Vollsperrung für Fahrzeuge ab 7,5 Tonnen in der Ortsdurchfahrt Sitzerath, aufgrund eines liegengebliebenen Schwertransportes Für Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen besteht keine Vollsperrung. (19.09.2017, 01:43)

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Verletzte Soldaten sind zurück

Koblenz. Vom Militärflughafen Köln-Wahn wurden die Männer der Luftlande-Brigade 26 ins Koblenzer Bundeswehr-Zentralkrankenhaus gebracht. Das teilte ein Sprecher des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr in Potsdam mit. Die Soldaten erlitten Verbrennungen und Knochenbrüche und leiden außerdem unter Lungenschädigungen. Derzeit liegen sie auf der Verbrennungsintensivstation im künstlichen Koma.

Es war bereits das zweite Attentat auf Saar-Soldaten in diesem Jahr. Im März waren drei Soldaten verletzt worden, als sie mit ihrem Fahrzeug über eine Sprengfalle fuhren. Bei dem jetzigen Anschlag wurden zwei in Zweibrücken stationierte Soldaten und einer aus Saarlouis verletzt. Auch die Zweibrücker Kaserne gehört zur Saarlandbrigade. Von ihr sind zurzeit 90 Soldaten – davon 80 aus Zweibrücken – in Afghanistan.

Verteidigungsminister Franz Josef Jung (59, CDU): "Mit großer persönlicher Betroffenheit habe ich von diesem hinterhältigen Anschlag Kenntnis erlangt. Ich wünsche den drei verletzten Soldaten eine baldige und umfassende Genesung.“ Taliban-Terroristen hatten sich zu dem Anschlag am Mittwoch 35 Kilometer südlich von Kundus bekannt. Ein Motorradfahrer hatte an einem Kontrollpunkt neben einer Bundeswehr-Kolonne gehalten und sich in die Luft gesprengt. Die verletzten Soldaten wurden mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus des Bundeswehrstandorts Masar-i-Sharif geflogen.

Der Zweibrücker Hauptfeldwebel Hans-Jürgen Natter, Ausbilder der beiden verletzten Zweibrücker Soldaten: "Man ist machtlos bei solchen Sachen, weil man den Leuten nicht ansieht, ob sie Selbstmordattentäter sind.“
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