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Verstärkte Präsenz der Beamten auf dem Christkindlmarkt hält Straftäter aus der City fern

Blaue Uniformen sind in diesen Tagen im Herzen der Landeshauptstadt präsenter denn je. Erst recht, wenn sie mit Leuchtwesten kombiniert sind. Doppelstreifen der Polizeiinspektion St. Johann brechen Tag für Tag zu Fuß von der Karcherstraße auf und tauchen ins Getümmel des Saarbrücker Christkindlmarktes ein.

Der Leiter der Inspektion, Udo Schneider, und sein Stellvertreter Harald Groß haben wegen der „hohen abstrakten Gefährdungslage“ nach den Terroranschlägen von Paris, wie Polizeichefs in ganz Deutschland, noch mehr Kollegen auf den Straßen im Einsatz. „Die Polizei im Saarland ist besonders wachsam, auch wenn wir keine Hinweise auf eine konkrete Gefahr haben“, sagt Schneider. Nach seiner Einschätzung deuten die Bürger die vielen Uniformen im St. Johanner Stadtbild auch gar nicht so. Sie wissen offenbar wie der Saarbrücker Polizeichef zu schätzen, dass seine gut wahrnehmbaren Kollegen auf der Straße vor allem Straftäter aus Saarbrücken fernhalten.

Ob nun ohne oder mit Maschinenpistole, wie sie am Dienstag voriger Woche – wohlgemerkt ohne konkreten Hinweis auf eine Gefahr – und seither nicht mehr in der Bahnhofstraße zu sehen war.

Gut anderthalb Wochen nach dem Auftakt des Christkindlmarktes legte Schneider der SZ eine Zwischenbilanz vor, die den Abschreckungseffekt der Polizeistreifen nahelegt. „Wir hatten vier Taschendiebstähle. Jeder einzelne ist natürlich schlimm für das Opfer. Dennoch sind vier Delikte erfreulich wenig bei täglich Zehntausenden von Citybesuchern. Das zeigt, dass sich unser Ziel auszahlt, in der Stadt gut sichtbar zu sein. Nicht zuletzt, weil wir ja auf die Bürger zugehen und sie vor Taschendieben warnen.“ (siehe Infokasten) Dass auch andere Kriminelle in der Hektik der Vorweihnachtstage schnell Beute machen wollen, liege auf der Hand. Dennoch sei der Versuch eines Mannes gescheitert, mit einem falschen Fünfziger zu bezahlen, sagte Schneider. Der Betrugsversuch ändert nichts an seiner Einschätzung, dass dieser Christkindlmarkt besonders unspektakulär verläuft. Denn damit seien die Delikte schon abgehandelt. Zu tun hat die Polizei dennoch genug. Streifen sind ja ständig draußen. Und die nächste Aufklärungsaktion gegen Taschendiebe – und für einen sicheren Weihnachtseinkauf – steht schon bevor.

 

Zum Thema:

StichwortTipps gegen Taschendiebe bietet der Polizei-Infostand in der Bahnhofstraße. Geöffnet ist er am langen Einkaufssamstag, 12. Dezember, von 14 bis 22 Uhr. Weitere Tipps bei der Kontaktpolizei montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr, (06 81) 9 32 16 66. Ist das Team außer Haus, dann rufen die Beamten zurück. Opfer von Diebstählen erreichen die Polizeiinspektion St. Johann stets unter Telefon (06 81) 9 32 12 33. ole
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