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Verwirrte Frau (85) irrt in Oberthal umher

Oberthal. Helle Aufregung am späten Dienstagabend bei einer Oberthaler Familie: Eine Angehörige ist spurlos verschwunden. Eine erste Suchaktion auf eigene Faust startet. Doch erfolglos. Die Verwandten befürchten jetzt: Der 85-Jährigen könnte etwas zugestoßen sein. Denn die Rentnerin leidet unter Demenz. Darum gehen die Besorgten davon aus, dass die Frau hilflos umherirrt. Die Familie alarmiert laut einer Ermittlerin um 23.35.Uhr die Polizei in Türkismühle. Zunächst machen sich drei Beamte auf den Weg, um die womöglich Hilflose zu entdecken.

Aber auch dieser Versuch scheitert. Nun müssen Wärmebildkameras her. Die hat die Feuerwehr. Wie deren Oberthaler Chef Stefan Müller berichtet, gibt es acht davon im Landkreis, eine in jeder Kommune. Die werden auch in der Nacht auf Mittwoch allesamt gebraucht. 40.Feuerwehrleute aus dem gesamten St..Wendeler Land machen sich auf den Weg. Die Kollegen aus der Kreisstadt rücken gegen zwei Uhr aus, wie der dortige Feuerwehrsprecher Stefan Grevener meldet. Die Suchtruppe marschiert mit ihren Kameras zum Ortsausgang Richtung Güdesweiler.

Mit den Wärmebildgeräten, die wie Feldstecher aussehen und im Dunkeln Schwarz-Weiß-Bilder hergeben, suchen die Helfer das Gelände ab. Jugendliche geben gegen halb vier in der Früh den entscheidenden Hinweis: Sie wollen eine ältere Frau auf einem Feldweg gesehen haben. Darauf konzentrieren sich alle auf diesen Ort. Es dauert noch fast eine Stunde, bis Feuerwehr und Polizei das Opfer im Morgengrauen finden. Es sind St..Wendeler Ermittler, die auf es stoßen. Die 85-Jährige liegt vor dem Haus ihres verstorbenen Bruders. Ist ansprechbar, allerdings durch einen Sturz verletzt.

Ein Rettungswagen bringt sie laut Feuerwehrsprecher Grevener nach St..Wendel ins Marienkrankenhaus. Der Oberthaler Wehrführer Müller: „Wir hatten Glück, dass dies im Sommer geschehen ist und die Nächte mild sind.“ Seit einigen Jahren bemerke er, dass die Zahl an Vermisstensuchaktionen zunehme. Einen Grund dafür kenne er nicht.
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