A8 Neunkirchen Richtung Saarlouis Zwischen AS Schwalbach/Schwarzenholz und AS Schwalbach Dauerbaustelle, Arbeiten am Mittelstreifen, linker Fahrstreifen gesperrt bis 28.10.2017 16:00 Uhr Zweiter Fahrstreifen auf Standspur eingerichtet. (26.05.2017, 13:53)

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Viel Schnee durch das Tief Petra

Saarbrücken. Nur noch im Schritttempo ging es im Saarland im Berufsverkehr voran. Nachdem Wetterdienste vor einem erneuten Verkehrschaos in der Großregion gewarnt hatten, blieb die Lage jedoch bis zum frühen Donnerstagabend auf den saarländischen Autobahnen und Bundesstraßen überwiegend ruhig. Im Lagezentrum der saarländischen Polizei hieß es gegen 18 Uhr: „Es gibt bisher keine großartigen Behinderungen oder Unfälle.“

Allerdings war auf Steigungsstrecken der Verkehr wegen quer stehender Fahrzeuge zeitweise blockiert, so etwa auf der Straße von Lebach nach Schmelz oder zwischen Buweiler und Kastel bei Wadern im Nordsaarland.
Behinderungen gab es auch auf der Autobahn A8 Richtung Luxemburg, weil im Großherzogtum und in Belgien am Nachmittag die Autobahnen für Lkw ab 7,5 Tonnen gesperrt worden waren. Dadurch waren die Autobahnparkplätze im Saarland überfüllt. Die Polizei musste die Lastzüge deshalb auf den Standstreifen der Autobahn zum Halten bringen. Wann es wieder weiter gehen würde, konnte gestern Abend noch niemand sagen.

Probleme gab es auch im westlichen Lothringen und in den Ardennen, wo die Schneefälle viel früher einsetzten als im Saarland und wo bis zum Abend der frische weiße Teppich schon auf über fünf Zentimeter Dicke angewachsen war.

Um Probleme mit Schulkindern, wie man sie bei Verdun vor einer Woche erlebt hatte, zu vermeiden, war der Schultransport bereits vorsorglich untersagt worden. In Luxemburg hatte es am Nachmittag wegen einiger Lkw-Unfälle lange Staus gegeben. In Lothringen konnte am Abend der Verkehr auf der Autobahn Metz – Thionville sowie von Metz nach St. Avold zwar aufrechterhalten werden, der Straßenzustand wurde von den Behörden jedoch als „delikat“ eingestuft. Unterdessen kündigten Wetterdienste für den Abend und die erste Nachthälfte eine Fortdauer der Schneefälle an, so dass am heutigen Freitagmorgen weiterhin mit winterlichen Straßenverhältnissen und Behinderungen im Berufsverkehr zu rechnen sei. Jedoch sollte sich die Situation bei nachlassenden Niederschlägen normalisieren.

Indes ist einigen Geschäften und Baumarkt-Ketten das Streusalz ausgegangen. „Wir warten seit einer Woche auf Streugut und Schneeschieber“, sagte eine Verkäuferin. In anderen Häusern ist man besser für den Winter gerüstet, wie eine Umfrage unserer Zeitung ergab.

 
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