A620 Saarlouis - Saarbrücken Zwischen AS Saarbrücken-Luisenbrücke und AS Saarbrücken-Bismarckbrücke in beiden Richtungen mit Hochwasser ist zu rechnen Eine Einrichtung der Hochwasserumfahrung auf der A 620 für den späten Nachmittag/ Abend kann zur Zeit nicht ausgeschlossen werden. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, ihre Fahrzeuge vorsorglich nicht im Umfahrungsbereich/ Gefährdungsbereich abzustellen und die mögliche Sperrung in die Fahrzeit einzuberechnen. (11.12.2017, 16:21)

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Viele Deutsche sind skeptisch beim Online-Einkauf

Saarbrücken. Ob Alltägliches wie Schuhe und Bücher oder Ausgefallenes wie Sorgenpüppchen aus Guatemala und mit Swarovski-Steinen besetzte Ventilkappen, im Internet gibt es sprichwörtlich nichts, was es nicht gibt. Die Auswahl im digitalen Kaufhaus ist riesig, und durch Preisvergleich lassen sich beim Online-Shopping richtige Schnäppchen ergattern. Doch 70 Prozent der deutschen Internet-Nutzer stehen dem Einkaufsbummel im Internet skeptisch gegenüber, jeder Fünfte kauft aufgrund von Sicherheitsbedenken überhaupt nicht online ein. Das ergab eine Umfrage des Software-Herstellers Avira.

Um unnötigen Ärger zu vermeiden und Betrug vorzubeugen, gilt es, einige Regeln beim Online-Kauf und speziell beim Bezahlen zu beachten. Der Verein „Deutschland sicher im Netz“ (DSIN) hat eigens zu diesem Thema das Webportal www.online-sicher-bezahlen.de erstellt. Neben Informationen und Warnungen zu gängigen Betrugsmustern stellt die Internetseite die Vor- und Nachteile der verschiedenen Zahlungsmöglichkeiten vor und gibt Tipps, wie man sicher im Web kauft und bezahlt.



Wer einen Artikel gefunden hat, die Seite aber bisher gar nicht kannte, sollte zunächst die Seriösität des Anbieters überprüfen. Anschrift, Garantie- und Gewährleistungsbedingungen sowie Hinweise zum Widerrufs- und Rückgaberecht sollten leicht auffindbar und verständlich sein.  Bei der Überprüfung helfen auch Gütesiegel für Online-Shops, die vom „Netzwerk für die digitale Gesellschaft“ auf www.internet-guetesiegel.de vorgestellt werden.

Um nicht von Betrügern auf echt wirkende, aber datenausspähende Seiten gelockt zu werden, sollte die installierte Software, sowohl Browser als auch Anti-Viren-Programm, stets auf dem neusten Stand sein. Außerdem sollte sich der Käufer stets vergewissern, dass, insbesondere beim Zahlvorgang, eine sichere Verbindung zur Internetseite besteht. Erkennbar ist dies an dem Kürzel https:// und visuellen Hinweisen, wie zum Beispiel einem kleinen Schloss, in der Adresszeile des Browsers.

Wer sich auf Angebots-Seiten sowie Bezahl-Seiten bewegt, sollte sichere Passwörter nutzen. Laut DSIN nutzen Betrüger heute noch die Methode, einfache und gängige Wortkombinationen auszuprobieren. Ideal sei deshalb eine Länge von mindestens acht Zeichen, am besten bestehend aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen.



Wenn der Shop nicht durch frühere Einkäufe bekannt ist, empfiehlt es sich, eine Zahlungsmethode zu wählen, die keine Vorkasse erfordert. Als relativ sicher gelten Zahlungen über Internet-Dienstleister wie www.paypal.de, da hierfür auch der Verkäufer registriert sein muss und keine Kontodaten an den Verkäufer weitergegeben werden. DSIN rät grundsätzlich zu Zahlungen via Online-Banking.  Noch sicherer als die Zahlung über den Browser und die Internetseite der Bank mit Pin und Transaktionsnummer sei spezielle Online-Banking-Software, da diese eine verschlüsselte Verbindung zum Bankserver herstellen. Aus Sicherheitsgründen sollte, wie bei allen Bankgeschäften, darauf verzichtet werden, von fremden Computern aus Internetkäufe zu bezahlen.

Laut dem Softwarehersteller Avira gilt generell: Onlineshopper sollten sich Zahlungen notieren und es nicht versäumen, regelmäßig ihre Kontoauszüge und Kartenabrechnungen zu überprüfen.

www.online-sicher-bezahlen.de
www.internet-guetesiegel.de
www.paypal.de
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