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Viele HTW-Absolventen bleiben im Saarland

Saarbrücken. Die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) in Saarbrücken spielt für den saarländischen Arbeitsmarkt eine wichtige Rolle.

73 Prozent finden Job im Saarland

„Gut 80 Prozent der erfolgreichen HTW-Absolventen waren ein Jahr nach ihrem Abschluss in einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung“, sagte gestern Heidrun Schulz, Leiterin der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Rheinland- Pfalz und Saarland, als die regionale Studie „Räumliche Mobilität von Fachhochschulabsolventen“ in Saarbrücken vorgestellt wurde. 73 Prozent, also rund drei Viertel aller Absolventen, finden einen Job im Saarland. Schulz hob vor dem Hintergrund dieses Studienergebnisses hervor, dass der Arbeitsmarkt künftig mehr höher qualifizierte Arbeitnehmer benötige. Die Untersuchung betrachtet den Einstieg in erste Arbeitsverhältnisse von 2240 HTW-Absolventen.



 

Berücksichtigt wurden Absolventen der Jahrgänge 1998 bis 2006, beobachtet wurde der Zeitraum bis zu einem Jahr nach dem Abschluss. Diese in der Analyse berücksichtigten Studenten haben ihre Abschlüsse in den Fachrichtungen Ingenieurs-, Informatik-, Architektur- und Betriebswirtschaftslehre erhalten.




Ingenieure wandern ab, IT-Absolventen bleiben

Obwohl die meisten Studenten einen Job an der Saar finden, wandern bei den Ingenieuren zwei Drittel der Saarländer ab. Von den IT-Absolventen bleiben hingegen die meisten Absolventen im Land. HTW-Rektor Professor Wolfgang Cornetz zeigte sich überzeugt, dass das Ausbildungsangebot zur regionalen Unternehmensstruktur passe. Das HTW-Konzept des „kooperativen Studierens“, seit acht Jahren mit regionalen Unternehmen wie Bosch, sei ein Erfolg. 88 Prozent der HTW-Studenten haben ihr Abitur im Saarland gemacht, zwölf Prozent sind Auswärtige. Im Anschluss an das Studium haben die Forscher jedoch „höchste Mobilitätsbereitschaft“ festgestellt, wenn es darum geht, schnell in einen ersten Job zu kommen. Neben Verdienstmöglichkeiten, so Otto, seien soziale Bindungen, Familie, Freunde und Netzwerke von Bedeutung – besonders für Saarländer.

Hier geht es sowohl darum, sozialen Kontakt einerseits nicht abreißen zu lassen aber auch nach Kriterien abzuwägen, wo man am besten seine nächste berufliche Zukunft sieht. Die beliebtesten Zielregionen einheimischer Abwanderer sind Baden- Württemberg (27 Prozent) und Rheinland-Pfalz (22), es folgen Bayern (16), Nordrhein-Westfalen (15) und Hessen (13). Aus Rheinland-Pfalz und Baden- Württemberg stammen auch 45 Prozent der auswärtigen Studenten der HTW, gefolgt von 42 Prozent ausländischen Absolventen, die vornehmlich aus Frankreich kamen. hcr

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