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Vier Bands rocken, um anderen zu helfen

Nachrichten aus der Region Saarbrücken.

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Als Trude Herrs „Niemals geht man so ganz“ durch die Boxen in der Jahnturnhalle schallt, hat so mancher Konzertbesucher beim Benefizrock „Music To Help“ in Altenkessel eine Träne in den Augen. Denn der Erfinder der Reihe, Jörg Schett, von allen nur „Jumbo“ genannt, ist im Sommer überraschend gestorben. Deshalb die speziellen Lieder zu seinen Ehren und eine Gedenkminute. Viele tragen auch ein schwarzes T-Shirt mit dem Aufdruck „In Memoriam Jumbo“. Dann aber geht es los mit dem Rock für den guten Zweck. Und Mitorganisator Martin Emmert spricht aus, was Hunderte in der ausverkauften Halle denken: „Genauso hätte es der Jumbo gewollt.“

Wie im Vorjahr sind Dogs Dinner mit dabei und Jumbos Band The Nonames. Die Magics aus Völklingen präsentieren sich nicht nur musikalisch klasse, sie haben auch in Sachen Optik was zu bieten. Etwa das knallrote Bühnenoutfit von Sänger „Dede“ Dieter Dernbecher. Aber auch wenn es für den guten Zweck ist, ist der Rock’n- ’Roll eine schweißtreibende Angelegenheit.

„Das hat heute mal wieder richtig Spaß gemacht, aber jetzt brauche ich erst einmal ein frisches T-Shirt“, sagte Magic-Schlagzeuger „Karlo“ Frank Schmitt. Da singen die Red Shoes bereits Rock-Klassiker wie „Urgent“ und „Strawbery Hill“. Zehn Leute gehören zur Interessengemeinschaft „Music To Help“, sie organisieren alles Notwendige. Martin Emmert: „Jeder hat so seinen Aufgabenbereich, einer kümmert sich um die Bands, ein anderer um die Technik und ich zum Beispiel um die Genehmigungen.“

Die Mannschaft am Konzertabend umfasst etwa 30 Helfer. Und der Altenkessler Benefiz-Rock ist gefragt wie nie. Emmert: „Es gab einen Riesenandrang, weil die Halle aber nur eine begrenzte Kapazität hat, mussten wir einige Besucher abweisen.“ Über Eintrittskarten und Sponsorenzuwendungen und den Verzicht der Bands auf eine Gage kommen meist einige tausend Euro zusammen, die gehen mal an hilfsbedürftige Familien im Ort, die Elterninitiative herzkranker Kinder oder an die Altenkessler Kindergärten. Wie viel Geld dieses Jahr zusammenkam, und wer den Erlös des Benefizrocks bekommt, steht noch nicht fest.

Nächstes Jahr soll ganz groß gefeiert werden, denn dann heißt es zum zehnten Mal „Music To Help“. Auch wenn der Erfinder „Jumbo“ jetzt nicht mehr an Bord ist. Emmert: „Eigentlich sind wir ja schon mitten in den Vorbereitungen und vor allem: Jumbo hätte gewollt, dass wir weitermachen.“

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