L127 Saarbrücken Ludwigsberg - Merchweiler Zwischen Quieschied und Merchweiler in beiden Richtungen Gefahr durch Tiere auf der Fahrbahn (20:47)

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Vier Tote in Saarbrücken- Stadt

Insgesamt vier Tote gab es voriges Jahr auf den Straßen des Bezirks, einen mehr als im Jahr 2007. Außer den beiden Pkw-Insassen starben im vergangenen Jahr zwei Fußgänger auf den Straßen des Polizeibezirks. 98 Menschen erlitten schwere Verletzungen, 15 mehr als im Jahr zuvor. Das entspricht einem Zuwachs von 18,1 Prozent. Dagegen sank die Zahl der Leichtverletzten. 805 gab es 2007, 740 im vergangenen Jahr. Insgesamt verunglückten 2008 842 Menschen auf den Straßen des Polizeibezirks, 49 weniger als im Vorjahr.

Von den Verursachern der Unfälle mit Toten, Schwer- bzw. Leichtverletzten gehörten die meisten in die Altersklasse zwischen 18 und 44 Jahren. Dagegen waren Fahrer, die älter sind als 65 Jahre, nicht auffallend häufig unter den Verursachern schwerer Unfälle zu finden. Fazit von Polizeihauptkommissar Jürgen Wewer, Verkehrsexperte des Polizeibezirks Saarbrücken-Stadt: "Die Unfallzahlen gingen trotz des hohen Verkehrsaufkommens in unserem Bezirk zurück." Damit das so bleibt, hat die Polizei im Blick, wo es im Bezirk besonders häufig kracht. Passieren innerhalb eines Jahres fünf gleichartige Unfälle oder gibt es binnen drei Jahren fünf Unfälle mit Verletzten oder drei Unfälle mit Schwerverletzten, ist das ein Fall für die Unfallkommission. Dazu gehören Polizisten, der Leiter der Straßenverkehrsstelle und Vertreter der Behörde, die die Straße hat bauen lassen.

Voriges Jahr gab es folgende Unfallschwerpunkte: Die Kreuzungen Seebohm-/Langfuhrstraße in Burbach, Schillstraße/Friedrich-Engels-Straße in Malstatt und Julius-Kiefer-/Saargemünder Straße in St. Arnual. Weiterer Unfallschwerpunkt war die Dudweiler Landstraße am Güterbahnhof.

Um die Gefahrenzonen zu beseitigen, trat die Unfallkommission zusammen. Sie beschloss für die unfallträchtigen Kreuzungen in Burbach und Malstatt, dass dort zusätzliche Haltelinien an die Rechts-vor-links-Regel erinnern. In St. Arnual zeigt nunmehr eine Linksabbiegerampel dem Verkehr, der von der Julius-Kieferstraße Richtung Alt-Saarbrücken fährt, gesondert Grün.

Zuvor hatte es dort nach Abbiegefehlern immer wieder Zusammenstöße mit geradeaus Fahrenden gegeben.

Noch keine Trendwende erkennt Jürgen Wewer an der Dudweiler Landstraße, wo voriges Jahr auf der sich verengenden Fahrbahn ab dem Güterbahnhof Richtung Innenstadt wiederholt Autos seitlich zusammengeprallt waren.

Bisher haben weder eine neue Markierung noch eine Hinweistafel zum richtigen Einordnen gefruchtet.

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