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Vier Weiber prügeln sich beim Heilig Morgen in Saarlouis


Den Sicherheitsvorkehrungen der Polizei sei Dank: Die Heiligmorgen-Feier in Saarlouis verlief im Vergleich zu vielen Vorjahren relativ friedlich. Für Aufsehen sorgte allerdings eine Schlägerei unter vier Frauen.

Saarlouis. Er ist die wohl größte Freiluftveranstaltung im Saarland, der umgangssprachlich genannte "Heiligmorgen" in der Altstadt von Saarlouis. Zwischen 6000 und 7000 Besucher lockte das Ereignis in diesem Jahr nach Saarlouis.

Der Streit zwischen vier Frauen im Alter von 20 und 26 Jahren rief am späten Nachmittag die Polizei auf den Plan. Zwei Mitarbeiterinnen (20 und 26) einer Gaststätte und zwei Frauen (20 und 22) bekamen Streit. Der Streit artete in eine handfeste Schlägerei aus! Als die Polizisten eingreifen wollten, heilten die vier betrunkenen Damen plötzlich zusammen und griffen zusammen mit weiteren Passantinnen die Beamten an. Erst als Verstärkung angefordert wurde, beruhigte sich die Situation etwas wieder, meldet die Polizei. Allerdings nur für eine kurze Weile.


Schlägerei-Frauen sollten auf die Dienstelle - Mann versuchte seine LIebste zu befreien: Handschellen

Denn ein junger Mann, dessen Freundin zu der Prügeltruppe gehörte, zeigte sich nicht einverstanden mit der Maßnahme, dass alle Frauen auf die Dienststelle gebracht werden sollten und versuchte seine Liebste zu befreien. Wie die Polizei mitteilte, musste er mit Handfesseln fixiert werden, um ihn unter Kontrolle zu bekommen. Er muss gleich mit mehreren Strafverfahren rechnen: Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, versuchte Gefangenenbefreiung und Beleidigung. Auf die Frauen kommen Anzeigen wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung zu.

Es war jedoch der einzige Zwischenfall in Saarlouis. Das Treiben in der Altstadt endete offiziell gegen 15 Uhr, was mit zu den Auflagen gehörte. Auch durften die Gastronomen während der Veranstaltung keine Flaschen, Glas oder Porzellan ausgeben, lediglich Plastikbecher. An allen Eingangsbereichen zur Altstadt sorgten Sicherheitsleute dafür, dass keine Getränke in die Sperrzone herein geschmuggelt werden konnten. Flaschen und Getränkedosen landeten in Mülleimern.


Polizei nahm Personalien der "Vorglüher" auf


Zudem nahm die Polizei die Personalien junger Leute auf, die etwas abseits der Eingangsbereiche mitgebrachten Alkohol tranken, um, wie es umgangssprachlich heißt "vorzuglühen".

17 zusätzliche Polizeibeamte in Zivil und Uniform waren in diesem Jahr im Einsatz, hinzu kamen 21 Sicherheitsleute und Bedienstete des Ordnungsamtes. Ein Augenmerk richtete sich dabei einmal mehr auf Kinder und Jugendliche, die mitfeiern wollten. Wenn nicht die Altstadt, dann ist es der Stadtgarten, der von Jugendlichen gerne als "Partyzone" genutzt wird. Doch auch hier hieß es am Donnerstag: "Keine besonderen Vorkommnisse". Lediglich vier Jugendliche zwischen 14 und 15 Jahren sind mit einem erhöhten Blutalkoholspiegel von 0,1 bis 0,3 Promille erwischt worden.


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