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Vierzig Meter Plastikleitung aus der Saar gefischt

Unterhalb der Luisenbrücke hat heute ein Einsatzboot des Wasser- und Schiffahrtsamtes eine 40 Meter lange Plastikleitung aus der Saar geborgen. Der Fluss war für etwa eine halbe Stunde für die durchgehende Schiffahrt gesperrt.

Unterhalb der Luisenbrücke hat heute ein Einsatzboot des Wasser- und Schiffahrtsamtes eine 40 Meter lange Plastikleitung aus der Saar geborgen. Der Fluss war für etwa eine halbe Stunde für die durchgehende Schiffahrt gesperrt.

Saarbrücken. Schaulustige Passanten haben sich heute Mittag über das blaue Geländer der Luisenbrücke gebeugt und fragten sich, was die Polizei wohl aus dem trüben Wasser der Saar geborgen haben. Unter der Brücke, am linken Saarufer flussabwärts, war ein Einsatzboot des Saarbrücker Wasser- und Schiffahrtsamtes (WSA) in Position gegangen. Auf dem Leinpfad sichert eine zweiköpfige Streifenwagenbesatzung der Saarbrücker Polizei den Einsatzort.
Was war geschehen? Ein aufmerksamer Passant teilte der Polizei gegen 11.44 Uhr mit, dass ein Kabel oder Rohr in Höhe des Hotels Mercure in der Saar schwimmen würde. Laut dem Polizeibericht sah dieser darin eine Gefährdung für den Schiffsverkehr. Nach Angaben des Passanten konnte etwa 30 Meter von der Luisenbrücke saarabwärts ein etwa 10 Meter langes Stück Rohr auf der Wasseroberfläche treibend festgestellt werden. Ein Ende des Rohres ragte in die Tiefe des Flusses und war nicht zu erkennen.
Durch einen Schlauchbootführer, so die Angaben der Polizei, welcher gerade auf der Saar unterwegs war, konnte ein Ende des Rohrs ergriffen und an das linke Ufer der Saar gezogen werden. Ein Herausziehen war jedoch nicht möglich, da das Rohr offensichtlich am Flussgrund festsaß. Um 12.15 Uhr erschien das Wasser- und Schifffahrtsamt Saarbrücken vor Ort und übernahm die weiteren Maßnahmen. Im Schubverband rückte das Einsatzboot "Völklingen" mit einem offenen Prahm an, einem antriebslosen Ladungsbehälter, in dessen Laderaum das Kabel verstaut wurde. Während der Arbeit hielt die "Völklingen" den Prahm in Position.
Gegen 12.45 Uhr war das Rohr geborgen. Es handelte sich um ein etwa 40 Meter langes Kunststoffwasserrohr. Die Herkunft ist laut Mitteilung der Polizei derzeit noch nicht geklärt.



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