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Villeroy & Boch in Mettlach gibt sich ein neues Gesicht

So soll das Gelände der Alten Abtei nach der Umsetzung von „Mettlach 2.0“ aussehen. Das neue Büro- und Konferenzzentrum im Gebäude neun (länglicher Bau in hellblau) soll noch Ende des Jahres bezogen werden. Foto: Kulle/Art Direction

So soll das Gelände der Alten Abtei nach der Umsetzung von „Mettlach 2.0“ aussehen. Das neue Büro- und Konferenzzentrum im Gebäude neun (länglicher Bau in hellblau) soll noch Ende des Jahres bezogen werden. Foto: Kulle/Art Direction

Markenshops, moderne Bürowelten, freie Sicht vom Bahnhof zur Alten Abtei und eine Anbindung an die Fußgängerzone: Ein Jahr ist es her, dass Villeroy & Boch der Öffentlichkeit beim Tag der Städtebauförderung die Grundzüge des Projekts „ Mettlach 2.0“ vorstellte (wir berichteten). 20 Millionen Euro will das Familienunternehmen in den nächsten Jahren investieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben und Mettlach als Einkaufsstandort zu beleben. Der Kooperationsvertrag mit der Gemeinde unterstreicht Letzteres.

 

Beim SZ-Besuch vor Ort geben Pressesprecherin Nicole Hofmann und Projektleiter Dieter Austgen einen Überblick, was sich seither getan hat.

 

Neues Restaurant

Mit der Neugestaltung des Mitarbeiter-Restaurants „Abteigarten“ wurde das erste Teilprojekt bereits im vergangenen Sommer abgeschlossen. In hellen Grau- und Weißtönen präsentiert sich das Restaurant seither und bietet den Mitarbeitern frisch zubereitetes Essen. Die Neugestaltung kommt an: „Es gibt Tage, da findet man keinen Platz mehr“, sagt Pressesprecherin Hofmann. Durch einen Blick aus dem Fenster erfährt man, wie es bei „ Mettlach 2.0“ weitergeht. Das Gebäude neun, das sich direkt hinter dem Haupteingang befindet und einst die Badausstellung beherbergte, ist seit Jahresbeginn eine Baustelle und bereits komplett entkernt. Wo gerade Baustellenfahrzeuge stehen und Bauarbeiter die letzten Rohbauarbeiten verrichten, werden bald 220 V&B-Mitarbeiter walten: Das 1930 als Produktionsanlage erbaute Gebäude wird zum Büro- und Konferenzzentrum umgebaut. Da es komplett unter Denkmalschutz stehe, blieben die Außenfassade sowie die historischen Fenster auch nach dem Umbau erhalten, erklärt Projektleiter Dieter Austgen. Auch neue Elemente wie zwei gläserne Fensterfronten, die das rund 100 Meter lange Gebäude von zwei Seiten umgegeben sollen, würden sich daher an der Gebäudestilistik orientieren. Modern dagegen wird es im Innern. Mitten in die Erdgeschoss-Decke haben die Bauarbeiter bereits ein großes Quadrat geschnitten, durch das sich bis in den dritten Stock blicken lässt. Türrahmen werden zwecks Barrierefreiheit erweitert und die zwei Treppenhäuser den Brandschutzvorschriften angepasst.

 

Begegnungsräume

Zu dem bestehenden Fahrstuhl kommt ein neuer hinzu. „Neue Arbeitswelten“ sollen in dem Bau entstehen – von offenen Strukturen und vielfältigen Begegnungsräumen, die die Kommunikation unter den Mitarbeitern fördern, ist die Rede. Was genau dahinter steckt, lässt Austgen allerdings offen. Das Konzept werde derzeit noch zusammen mit den Mitarbeitern überarbeitet. Lange wird das Schweigen nicht anhalten: Schon Ende des Jahres soll das Büro- und Konferenzzentrum bezogen werden. „Noch schlafe ich ruhig mit dieser Aussage“, sagt Austgen gut gelaunt.  
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