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Völklingens Muslime wollen ein Minarett bauen

Völklingen. Die türkisch-islamische Gemeinde im Völklinger Stadtteil Wehrden will ihre bisher äußerlich schmucklose Moschee in einem früheren Kino in der Hauptstraße mit einem Minarett und Kuppeln auf dem Dach ausstatten. Sie hat eine entsprechende Bauvoranfrage an die Stadt gerichtet. Diese soll in einer nicht öffentlichen Sitzung des zuständigen Stadtratsausschusses am kommenden Dienstag behandelt werden.

Oberbürgermeister Klaus Lorig (CDU) sagte auf SZ-Anfrage, die wesentliche Meinungsbildung müsse unter den Bürgern in Wehrden stattfinden. Geeigneter Rahmen hierfür sei das Stadtteilforum, in dem neben vielen anderen Bürgern und Verbänden auch die islamische Gemeinde mitarbeite. Dem Vorhaben seien allerdings vom Bau- und Nachbarrecht her Grenzen gesetzt: So seien weder Gebetsrufe eines Muezzin noch ein Aufbau von über zehn Metern Höhe auf dem Dach zu akzeptieren.

Wehrden hat bei rund 5200 Einwohnern einen Ausländeranteil von an die 20 Prozent. Zu den Freitagsgebeten in der Moschee treffen sich jeweils mehrere 100 Gläubige. Wehrdens muslimische Gemeinde gehört wie eine Reihe anderer im Saarland dem Dachverband DITIB (Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion) an.

Hinter diesem Verband und seiner Arbeit steht das türkische Religionsministerium. In Völklingen existieren noch weitere, anders ausgerichtete Moschee-Gemeinden, so im Stadtteil Luisenthal und in der Innenstadt. Diese Innenstadt-Gemeinde hat auf ihrer Moschee in einem Hinterhof in der Moltkestraße bereits eine große Kuppel errichtet. er 
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