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Völklinger OB: "Können nicht über Fuchspark entscheiden"



Völklingen. Der von Naturfreund Hartmann Jenal und seinem Verein Witas in Völklingen geplante Fuchspark stand am Dienstagnachmittag auf der Tagesordnung des Stadtrats-Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt. Bereits im Mai hatten die Politiker über die möglichen Vor- und Nachteile eines Fuchsgeheges diskutiert. „Die SPD-Fraktion ist der Meinung, dass endlich mal ein Beschluss gefasst werden muss, ob die Mehrheit des Ausschusses einen solchen Fuchspark grundsätzlich will oder nicht“, hieß es im aktuellen Antrag der Sozialdemokraten. „Wir können keine Entscheidung treffen“, sagte Oberbürgermeister Klaus Lorig.

Das Gelände, auf dem der Verein den Fuchspark errichten will, erklärte der Völklinger Verwaltungschef, gehöre nicht der Stadt, sondern dem Saarforst. Eine eindeutige Willenserklärung gab der Ausschuss – bei einer Gegenstimme – dann aber ab. Die Stadtverordneten begrüßen die Bemühungen um die Errichtung eines Fuchsparks. Allerdings stellen sie zwei Bedingungen: Auf die Stadt dürfen keine Kosten zukommen. Und Initiator Jenal muss die nötigen Genehmigungen einholen.

Ähnlich dem Wolfsgehege bei Merzig will der Verein Witas am Maltiz-Haus zwischen Ludweiler und Lauterbach einen Park für Rot-, Silber-, Steppenund Polarfüchse bauen. Etwa zwei Hektar groß soll das Gehege werden. Für den Fuchspark, erklärte Hartmann Jenal, werde keine Baugenehmigung benötigt. Das Gehege sei lediglich meldepflichtig.
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