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Völklinger Ortsrat will keine weiteren Bordelle in Fenne

(Symbolbild)

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Die Stadt Völklingen will in Fenne entlang der Saarbrücker Straße die Neuansiedlung von Spielhallen, Wettbüros, Diskotheken und bordellartigen Betrieben verhindern. Einstimmig empfahl der Ortsrat Völklingen am Mittwochabend bei seiner Sitzung in der Kulturhalle Wehrden , den entsprechenden Bebauungsplan als Satzung zu beschließen. Schon jetzt gilt für das Gebiet eine Veränderungssperre. Der Bebauungsplan umfasst die Anwesen von Hausnummer 173 bis 219 und von 186 bis 310 sowie die von der Saarbrücker Straße ausgehenden Stichstraßen. Das Großbordell, das an der alten Glashütte gebaut wird, liegt außerhalb dieses Bereichs.

 

Eine Entscheidung über die Aufstellung des Bebauungsplans „Wohnen am Bürgerpark“ wurde in der Wehrdener Kulturhalle einstimmig vertagt. Die PBW Immobilien GmbH aus Völklingen plant die Erschließung eines kleinen, relativ zentral gelegenen Wohngebiets südlich des Völklinger Bürgerparks. Weite Teile des brach liegenden Geländes wurden früher durch die Gärtnerei Hermanns genutzt.

 

Die Nachfrage von potenziellen Bauherren nach Grundstücken, erläuterte Wolfgang Paquet von der Stadtverwaltung, habe in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Verena Tonnellier, Mitarbeiterin des vom Investor beauftragten Planungsbüros Agsta Umwelt, erläuterte das Vorhaben. Auf dem etwa einen Hektar großen Gelände zwischen Kühlweinstraße und Püttlinger Straße könnten bis zu 16 Grundstücke entstehen. Die Erschließung des Wohngebiets soll über die Kühlweinstraße erfolgen.

 

Im vorderen Bereich zur Kühlweinstraße plant man eine verdichtete Bauweise mit mindestens zwei und maximal drei Vollgeschossen, im hinteren Bereich ist eine lockere Bebauung mit maximal zweigeschossiger Bebauung vorgesehen. Das letzte Wort ist aber noch nicht gesprochen. Norbert John, Geschäftsführer der PBW Immobilien , zeigte sich offen gegenüber Änderungsvorschlägen.

 

„Wir werden alle anfallenden Kosten übernehmen, die Stadt Völklingen muss keinen Euro investieren“, betonte John. Auf Grund der finanziellen Situation sei die Stadt nicht in der Lage, das Gelände selbst zu erschließen, erläuterte Wolfgang Paquet. Und er versicherte: „Der Bürgerpark wird nicht kleiner.“ Die Entscheidung wurde vertagt, denn vor einem Votum wollen sich die Kommunalpolitiker vor Ort ein eigenes Bild machen. Während der Besichtigung, die im Juli geplant ist, sollen sich dann auch die Bürger informieren können.
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