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"Völliger Schwachsinn": Homburger wütend über Enklerplatz-Sperrung

Auf zahlreichen Hinweisschildern war am Samstag am Enklperplatz zu lesen: »Privatfläche - Eigentümer verwehrt Nutzung als Parkplatz«.

Auf zahlreichen Hinweisschildern war am Samstag am Enklperplatz zu lesen: »Privatfläche - Eigentümer verwehrt Nutzung als Parkplatz«.

Wie angekündigt ist der Enklerplatz seit Samstagmorgen zur Hälfte abgesperrt (wir berichteten). Auf zahlreichen Hinweisschildern ist zu lesen: „Privatfläche – Eigentümer verwehrt Nutzung als Parkplatz“. Die Fläche selbst wurde zum Großteil mit rot-weißem Absperrband markiert. Bei den Besuchern Homburgs führte die Sperrung am Samstag zu einiger Verwunderung. Mehr als einmal mussten Autofahrer unverrichteter Dinge umkehren, nachdem sie in der ehemaligen Parkplatz-Zufahrt im Bereich Mühlgraben vor roten Absperr-Baken hatten halten müssen.

Ein Autofahrer aus dem Kreis Kusel zeigte wenig Verständnis für die Absperrung. „Ich weiß ja nicht, worum es hier geht. Aber mitten im Weihnachtsgeschäft diesen Parkplatz zu einen Großteil dicht zu machen, ist ja wohl völliger Schwachsinn.“ Auch an der Imbissbude am Enklerplatz war die Sperrung natürlich das Thema. Wer hat was zu verantworten? Wer hat Schuld am Park-Desaster? Darüber gingen die Meinungen auseinander. Uneindeutig war auch die Reaktion der Autofahrer auf die neue Möglichkeit, von der Talstraße aus den verbliebenen, offenen Teil des Enklerplatzes zu befahren. Zwar hatte die Stadt das Einfahrts-Verbot aufgehoben, doch nur wenige trauten sich, so den Parkplatz zu befahren. So wirkte die gesamte Parkfläche bis zum frühen Nachmittag verwaist. Immerhin: Gefühlt war bis eben zum frühen Nachmittag für ein drittes Adventswochenende der Betrieb in der Innenstadt eher überschaubar. So blieb das befürchtete Chaos aus. Der eher schwache Besuch in der Homburger Innenstadt mag auch am eher unfreundlichen Wetter gelegen haben.

Kommentare auf unserer Facebook-Seite „Saarbrücker Zeitung/Homburger Rundschau“ lassen aber auch auf eine andere Sicht schließen. Dort bestellten Nutzer „schöne Grüße aus Neunkirchen“. Andere machten sich zum Einkaufen in die umliegende Region auf und kommentierten die Querelen zwischen Stadt, Grundstückseigentümer und ECE deutlich spöttisch so: „Homburg eine Einkaufsstadt? Dass ich nicht lache! Dann fährt man halt nach Neunkirchen, Saarbrücken oder Kaiserslautern.“ Andere warnten: „Homburg schießt sich selbst ins Abseits.“

Bis wann die Teil-Sperrung des Enklerplatzes anhalten wird, ist derzeit nicht abzusehen. Alles hängt nun davon ab, ob sich Stadt, Grundstückseigentümer und der potentielle Investor ECE auf eine Lösung einigen können. thw

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