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Voice of Germany: Fotos vom Casting in Saarbrücken

Saarbrücken. Die Hitze ist fast unerträglich an diesem Dienstagvormittag. Und dennoch sitzen Alexander Pereira und Michael Mayer viel lieber im immer stickiger werdenden Bankettsaal des Best Western Hotels in Saarbrücken, anstatt ins Schwimmbad zu gehen. Sie sind wie viele andere auch zum Gesangscasting hier und wollen hier ihre große Chance nutzen. Gesucht wird „The Voice of Germany“, das Erfolgsformat von Erfinder John de Mol, das als „Voice of Holland“ der TV-Hit 2010 in den Niederlanden war und Marktanteile von bis zu 54 Prozent bei der Zielgruppe 20-49 verbuchen konnte.



Hauptsache die Stimme überzeugt

Ab Herbst soll das neue Format auf Pro Sieben laufen. Doch zuerst sollen in einer deutschlandweiten Scouting-Tour, die am 14. Juni gestartet ist, in 14 Städten die besten Stimmen des Landes ausgewählt werden – Saarbrücken war dabei die zehnte Station. Mitmachen kann jeder, der mindestens 16 Jahre alt ist. Auch der Musikstil ist egal, Hauptsache die Stimme überzeugt. Am Ende packen es aber nur die 150 Besten, die die Scouting- Musikexperten überzeugen konnten, in die erste Runde, die so genannten „Blind Auditions“. Dort müssen die Künstler einzig mit ihrer Stimme vier erfolgreichen Stars aus der Musikszene überzeugen.

Wer in Deutschland über das Schicksal der Kandidaten entscheiden wird, darüber könne man sich noch nicht äußern, genauso wenig wie über die Casting- Teilnehmerzahlen. „Wir stellen keine Hochrechnungen an, für uns zählen nur die 150 besten Stimmen“, meint Frank Wolkenhauer, PR-Beauftragter der Pro SiebenSat.1 TV Deutschland GmbH. Den besonderen Reiz der neuen Show angesichts der mannigfaltigen Konkurrenz sei laut Wolkenhauer, dass dies ein einzigartiges Format sei, das es so in Deutschland noch nie gab. Hier zähle erstmals einzig und allein die Stimme. Das ist es auch, was die aus der ganzen Großregion angereisten Teilnehmer überzeugt habe. Viele von ihnen waren schon bei anderen Castings.

Positiv überrascht

So wie Philipp Allar. Der 18- Jährige Gersheimer war unter den letzten 30 Kandidaten bei der letzten Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ und musste vor der Kamera die üblichen Bohlen-Beleidigungen ertragen. „Deswegen bin ich auch mit einem komischen Gefühl angetreten, war dann aber wirklich positiv überrascht.“ Der Schüler hat auch ordentlich Verstärkung dabei. Fünf seiner Bandkolleginnen der Saarbrücker Band Farbenblind sind solo angetreten, wobei es Leonie Holz so wie er weiter geschafft hat. Auch die beiden Saarbrücker Musiker Chris Conrad und Uwe Jolly, 40 und 35 Jahre, sind unter den ersten Auserwählten und freuen sich. „Ich hätte nie gedacht, dass ich weiter bin, da waren wirklich sehr gute Sänger dabei“, meint Conrad erleichtert.

Auf den Lorbeeren ausruhen können sich die Musiker nicht. Denn falls sie es in die „Blind Auditions“ schaffen und von einem der Coaches, die mit dem Rücken zu den Musikern sitzen, ins Team gewählt werden, wartet auf sie die „Battle Round“. Hier müssen die Künstler innerhalb ihres Teams, das aus etwa sieben bis acht Personen bestehen wird, im Eins-gegen-Eins-Duell gegeneinander antreten. Und schließlich kämpfen die Sänger in den Liveshows um den Sieg und den Start ihrer Musikkarriere.

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