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Von Pop bis Volksmusik: An zwei Tagen volles Programm am Bostalsee

Menschen mit trockenen Kehlen versammelten sich am Samstag um 19 Uhr vor der Festwiesen-Bühne. Grund dafür: St. Wendels Landrat Udo Recktenwald (CDU) startete mit dem Fassantisch das 14. Fest am Bostalsee. In Strandkörben fläzten sich Besucher und lauschten der Musik. Leon Sommer sorgte mit einem Schlagermix für Urlaubsstimmung. Das 18 Sänger starke Ensemble Chorwurm fegte zu Rock- und Pop-Klassikern über die Bühne, von der aus elf Instrumentalisten zusammengesetzten Band begleitet.

Höhepunkt am Sonntag war die Blaskapelle Blechblos’n, die mit bayrischen Interpretationen von Rock’n’Roll, Swing und aktuellen Chart- Hits die Gäste zum Schunkeln und Tanzen brachten. Abseits der Bühne zeigten Kunsthandwerker Schmuck und Holzarbeiten. Oliver Born vom Freisener Naturwildpark zog mit Uhu-Dame Hera auf dem Arm über die Festwiese. Dabei war auch der zu Ostern geschlüpfte Weißkopfseeadler, dessen Flügelspannweite sich schon auf über anderthalb Metern erstreckt.

Fakir und Jongleure

Auf der Gauklerbühne an der Seepromenade zeigten Straßenkünstler ihre Können. El Diabolero animierte Kinder zur Teilnahme an seiner Show mit dem Diabolo; auf dem Einrad jonglierte Marabuschki mit Kegeln. Im Kharma-Taxi reiste Fakir Jadoo an. Er zeigte nicht nur Feuerspucker-Tricks, sondern kümmerte sich auch ums Seelenheil des Publikums. So zauberte er die schlechten Gedanken in Kokosnüsse, die dadurch von innen faulten. Dirk aus Föhren bei Trier, der die Behandlung durchlief, wartete noch auf den Effekt.


Das Seefest war für ihn und seine Familie eine tolle Überraschung: „Wir verbringen den Urlaub auf dem Camping-Platz. Wir wussten vorher gar nicht, was heute hier los ist.“ Besonders für die Kinder sei es ein tolles Erlebnis. Eine Gruppe aus Idar-Oberstein feierte Junggesellen-Abschied. Der künftige Gatte Andi brachte im Leopardenkostüm Partyutensil aus seinem Bauchladen unter die Leute. Sein Kumpel Dominic: „Wir sind zum ersten Mal hier. Echt tolle Stimmung. Wir schauen, wie weit wir heute noch um den See kommen.“


Die drei um den Bostalsee angeordneten Bühnen an Festwiese, Surferbasis und Staudamm füllten sich im Licht der Dämmerung. Die Band The Pool rockte die Surferbasis mit einer Mischung aus deutschen und englischsprachigen Songs. Musikfans aus Bliesen brachten passend zum Lied „I’m so excited“ (Ich bin begeistert) andere Gäste an der Theke zum Mittanzen. Die ruhigeren Gemüter genossen die Klänge am Wiesenhang des Strandes, auf die erfrischender Seewind wehte. Auf der Bühne am Staudamm sorgten Oku & The Reggaerockers für Sommerfeeling zum Abschluss.


Zuvor hatte der Sonntag im Zeichen der örtlichen Vereine gestanden: Der Gonnesweiler Musikverein Lyra, der Selbacher Musikverein sowie St. Wendels Eisenbahnorchester vermittelten Volksfestatmosphäre. Die Besucher hatten die Chance, einen besonderen Blick aufs Seefest abseits des Ufers zu werfen: Im Amphicar, das sowohl zu Lande, als auch im Wasser unterwegs war, konnten sie eine feuchte Spritztour unternehmen. Auf Rundflügen im Hubschrauber war die Feier aus der Vogelperspektive zu betrachten. Für den Festabschluss sollten am Sonntag gezündete Raketen und Böller sorgen. Für 22.30 Uhr war ein über zehnminütiges Spektakel mit passender Musik geplant.
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