Saarland: L 118 zwischen Jägersburg und Reiskirchen Vollsperrung nach Verkehrsunfall (07:06)

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Priorität: Sehr dringend

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Vorsicht Stau im Saarland - Stauhelfer in Action

Saarbrücken. Die Pannen- und Stauhelfer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) rechnen in den nächsten Tagen wegen des Beginns der Sommerferien in Rheinland-Pfalz und Hessen mit einem erheblichen Verkehrsaufkommen auf Saarlands Autobahnen. Der gestrige erste Einsatztag der DRK-Motorradstaffel auf der A 1, A 6, A 8 und A 623 sei ohne größere Vorkommnisse verlaufen, sagte DRK-Pressesprecher Frank Bredel. Mit seiner um ein zusätzliches Zweirad aufgestockten Motorradstaffel will das DRK während der Sommerferienzeit unter anderem bei Staus helfen, Pannenhilfe vermitteln und nach Unfällen Verletzte versorgen.

DRK-Helfer fahren Park- und Rastplätze ab

„Zur Hauptreisezeit wollen wir mit der Motorradstaffel im Saarland, insbesondere an Feiertagen und an Wochenenden, bei allen möglichen Problemen helfen“, sagte DRK-Landesgeschäftsführer Günther Batschak zum Start der Aktion. Entlang der Autobahnen fahren die DRK-Helfer sämtliche Park- und Rastplätze ab und helfen, wenn nötig, den Reisenden. „Natürlich leisten unsere drei ausgebildeten Rettungssanitäter bei Bedarf die Erstversorgung nach Unfällen, aber das ist nur eine von vielen Aufgaben“, erklärte Batschak. Mitunter seien auch ganz einfache Dinge gefragt, zum Beispiel wenn einer Familie mit Kleinkind eine Windel fehle. Daher hätten die Zweirad-Fahrer ein Notfallset im Gepäck, das unter anderem mit Windeln bestückt sei, erklärte Batschak. Für Autofahrer, die ohne etwas zu trinken im Stau stecken, hätten die DRK-Helfer Getränke dabei.

Unfallstellen absichern und mit Warnwesten aushelfen

Unter den drei Krad-Fahrern, die sich ehrenamtlich bei der DRK-Ferienaktion engagieren, ist der Rettungssanitäter Rüdiger Zinsow. „Manche Autofahrer wissen nicht, dass man nach einem Verkehrsunfall eine Warnweste anziehen soll, um nicht den nachkommenden Autoverkehr zu gefährden“, berichtet er. Für den Fall, dass keine zur Hand ist, helfen die Rettungssanitäter mit einer Weste aus. „Vor allem ist es wichtig, nach einem Unfall oder nach einer Panne Kinder nicht im Auto zurückzulassen, sondern sie auf die der Fahrbahn abgewandten Seite der Leitplanke zu bringen“, ergänzt DRK-Pressesprecher Frank Bredel. Viele Autofahrer würden auch aus Unkenntnis die Stelle, wo sie liegen geblieben sind, entweder gar nicht oder nur unzureichend absichern.

Um die Einsätze und die verschiedenen Hilfsleistungen statistisch zu erheben, will das DRK dieses Jahr erstmals jede einzelne Hilfe auf entsprechenden Formularen dokumentieren. Bei der ersten Sommer-Ferienaktion vor zwei Jahren war dies nicht geschehen. bera

Die DRK-Motorradstaffel ist an folgenden Aktionstagen auf Autobahnen und Bundesstraßen im Saarland unterwegs: heute, 25. Juni, 2. Juli und je nach Bedarf während der Ferienzeit an Samstagen und zum Ferienende.

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