L125 Neunkirchen Richtung Saarbrücken-Johannisbrücke Kreuzung Neunkirchen-Sinnerthal Vollsperrung, Bauarbeiten bis 01.05.2018, eine Umleitung ist eingerichtet Die Sperrung erfolgt aufgrund von Sanierungsarbeiten am Brückenbauwerk und der Fahrbahn im Bereich "Plättches Dohle" (18.04.2017, 10:58)

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Vorsicht vor Pommes, Mayo & Co.

Schnitzel, Hähnchen-Nuggets, Fischstäbchen mit Pommes, Mayo und Ketchup sind nach Informationen der Verbraucherzentrale (VZ) Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf die Hits für Kids in Fast-Food-Tempeln. „Paniertes und Frittiertes ist leider an der Tagesordnung. Frisches Obst, Salat und Gemüse taucht bei der Kinderkost in der Systemgastronomie kaum auf“, kritisieren die VZ-Fachleute.

Zu fett und zu kalorienhaltig

Wiederholt haben die Verbraucherschützer die Komponenten von Kindertellern und -menüs von 20 Café- und Restaurantketten kritisch unter die Lupe genommen: „Die standardisierten Kindermahlzeiten sind unterm Strich zu fett und zu kalorienhaltig. Eltern, die auf eine gesunde Ernährung Wert legen und trotzdem nicht auf den Besuch von Restaurants einer bestimmten Marke verzichten wollen, müssen das gesamte Speisenangebot auch für die Erwachsenen sorgsam studieren und gezielt nach frischen Beilagen fragen“, lautet ihr Fazit. Bei der gesundheitsfördernden Auswahl will die VZ großen und kleinen Gästen mit folgenden Tipps helfen.

Meistens werden Kindern mundgerechte Sticks, Nuggets oder Mini-Schnitzel aus Geflügelfleisch aufgetischt, das an und für sich reich an leicht verdaulichem Eiweiß und fettarm ist. Doch in den Fast-Food-Küchen brutzeln die vorfabrizierten Chicken-Nuggets, Hähnchenbrust- oder Putensteaks nach VZ-Angaben meist mit Panade in der Fritteuse, und der gesunde Effekt löst sich in Dunst auf. Auf jedem zweiten Teller landen Pommes – entweder als Beilage oder Hauptgericht – garniert mit Ketchup und Mayonnaise. Fisch gibt’s wenn, meist auch nur als frittierte Stäbchen dargereicht Viele Restaurants können immerhin bei ihren Pasta- und Pizzagerichten ein leichtes Plus verbuchen. Denn die Kohlenhydrate bei italienischen Klassikern sind nicht mit Frittierfett kombiniert. Gemüse gibt’s teilweise als Beilage oder in der Soße. Dass einige Betriebe bei ihren Kindermenüs je eine Gemüse-, Salat- oder Obstbeilage anbieten, ist unter Frischeaspekten zu wenig.

Vitaminspender und frische Zutaten gehören zu einer vollwertigen Mahlzeit dazu. Ob Kinderteller, Fast Food in der Pappschachtel oder kombiniertes Menü: Kinder und Eltern sollten auch in der Systemgastronomie eine gesunde, ausgewogene Mahlzeit erhalten beziehungsweise selbst zusammenstellen können. Rohkost mit Dip, Nudeln mit Tomatensoße, Omelette mit Gemüse, ein kleiner Salat mit Baguette, Pizza mit frischem Gemüse oder Tomatensuppe, Reis oder Salzkartoffeln als Beilagen nennen die Verbraucherschützer als leckere und gesunde Gerichte beziehungsweise Komponenten, die dem Appetit der kleinen Genießer auf Fettgebackenes den Rang ablaufen.

Oft sind Komponenten austauschbar oder ein Gericht für die Eltern kann auch als Kinderportion bestellt werden. Als Getränk sind Wasser oder Apfelsaftschorle eine gute Alternative zu stark gesüßten, kalorienhaltigen Softdrinks. Eltern von allergiegeplagten Kindern hilft zuweilen der vorsorgliche Blick ins Internet. Viele Restaurantketten haben das Speisenangebot auf ihrer Website mit einer Allergen-Kennzeichnung versehen, häufig kombiniert mit dem jeweiligen Nährwert zu ihren Gerichten. red/in

Wissenswertes zu geeigneter Kinderkost aus VZ-Sicht gibt’s auch im Internet unter vz-nrw.de/mahlzeiten.
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