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Vorstand: Volksbank Saar-West mit Rekordjahr

Ab 15. Januar gilt eine neue Gebührenordnung an den Geldautomaten. Die Höhe der Gebühr für Kunden fremder Institute muss angezeigt werden. Das Abheben innerhalb der eigenen Institutsgruppe bleibt kostenlos.

Ab 15. Januar gilt eine neue Gebührenordnung an den Geldautomaten. Die Höhe der Gebühr für Kunden fremder Institute muss angezeigt werden. Das Abheben innerhalb der eigenen Institutsgruppe bleibt kostenlos.

Saarlouis. Die Volksbank Saar-West hat mit 2010 „ein Rekordjahr“ verbuchen können. Das operative Ergebnis (vor Bewertung der Risiken) stieg um 17,8 Prozent auf 5,3 Millionen Euro. Das teilten gestern die Vorstände des Saarlouiser Kreditinstituts, Edgar Soester (Vorsitzender) und Manfred Ziegler, mit. Doch die Zeiten „werden für das Kreditgewerbe härter“, meinen sie. Vor allem im Anlagebereich werde der Wettbewerb mit den Direktbanken immer intensiver, was auf die Margen drücke. Die Zinsspanne im Kundengeschäft sei im vergangenen Jahr von 1,49 auf 1,46 Prozent gesunken.

Gutes Geld habe die Bank aber im vergangenen Jahr mit der so genannten Fristentransformation verdient. Hierbei leihen sich die Institute zinsgünstiges Geld bei der Europäischen Zentralbank (EZB) und verleihen es langfristig zu höheren Zinsen weiter. Daher liege die gesamte Zinsspanne bei 2,73 Prozent. Der Zinsüberschuss kletterte um 0,9 Prozent auf 11,8 Millionen Euro. Der Provisionsüberschuss (für die Vermittlung von Wertpapieren, Bausparverträgen oder Versicherungen) sei konstant hoch bei 4,3 Millionen Euro geblieben. Die Kundeneinlagen stiegen um 2,3 Prozent auf 309 Millionen Euro. Renner waren die klassischen Spareinlagen, bei denen die Zinsen jährlich steigen.

Auch beim Kreditgeschäft verzeichnete die Volksbank Saar-West eine „gute Wachstumsrate“ von 4,1 Prozent auf 306 Millionen Euro. Hohe Nachfrage habe weiterhin nach Darlehen für die Installation von Fotovoltaik-Anlagen bestanden. Die Bilanzsumme erreichte 434 Millionen Euro (plus 0,2 Prozent). Die Zahl der Geschäftsstellen sank durch die Schließung der Filialen in Merzig, Homburg und Dillingen auf elf. Die Anzahl der Mitarbeiter erhöhte sich leicht auf 141 Beschäftigte. low



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