L125 Neunkirchen Richtung Saarbrücken-Johannisbrücke Kreuzung Neunkirchen-Sinnerthal Vollsperrung, Bauarbeiten bis 01.05.2018, eine Umleitung ist eingerichtet Die Sperrung erfolgt aufgrund von Sanierungsarbeiten am Brückenbauwerk und der Fahrbahn im Bereich "Plättches Dohle" (18.04.2017, 10:58)

L125

Priorität: Dringend

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Wadern Sitz der PI Nordsaarland: Aufbau der Polizeiinspektion im kommenden Jahr

Die Stadt Wadern wird neuer Standort der geplanten Polizeiinspektion (PI) Nordsaarland. Das teilte das saarländische Innenministerium gestern mit. Im kommenden Jahr soll nach Mitteilung des Ministeriums die PI Nordsaarland aufgebaut werden. „Die örtliche Zuständigkeit der Inspektion soll erweitert werden, die Details hierzu werden derzeit erörtert“, heißt es vom Ministerium.

Innenminister Klaus Bouillon ( CDU ) erklärt hierzu: „Nach intensiven Überlegungen haben wir uns für Wadern entschieden. Für den Standort spricht eindeutig die zentrale Lage, die Größe des Dienstgebäudes und dessen bauliche Substanz.“ Das vorhandene Gebäude befinde sich in einem guten Zustand und habe einen geringen Sanierungsbedarf, sagt Bouillon. Der Innenminister weiter: „Ich möchte erneut darauf hinweisen, dass die Polizeiinspektion Nordsaarland personell deutlich verstärkt wird. Außerdem bleibt es bei dem Grundsatz, dass in jeder selbständigen Gemeinde des Saarlandes entweder eine Polizeiinspektion oder ein Polizeiposten installiert wird.“ Dadurch, dass in St. Wendel eine operative Einheit mit 18 Polizisten zusätzlich eingerichtet und auch die PI Nordsaarland personell deutlich aufgestockt werde, werde klar, dass mit diesen Maßnahmen die Polizei in der Fläche gestärkt werde, befindet der Minister. Bouillon: „Diese Maßnahmen sind im Interesse der gesamten saarländischen Bevölkerung und unser aller Sicherheit.“

Die Europabevollmächtigte der saarländischen Landesregierung und CDU-Kreisvorsitzende Helma Kuhn-Theis begrüßt die Entscheidung von Innenminister Klaus Boullion, die neu zu gründende PI Nordsaarland in Wadern zu installieren. Kuhn-Theis: „Ich freue mich außerordentlich, dass im Innenministerium unsere Hinweise gehört wurden und der Hochwald mit Wadern nun neuer Standort der PI werden wird. Neben der Lage und den vorhandenen baulichen Einrichtungen spricht auch das Sicherheitsempfinden der Menschen im ländlichen Raum für diese Entscheidung“, erklärt Kuhn-Theis. „Mein Dank gilt daher in besonderer Weise dem Innenminister , der vor seiner Entscheidung mit allen Beteiligten umfangreiche Gespräche geführt hat, um so zu einer tragfähigen Lösung zu kommen.“ Mit der neuen PI in Wadern sieht die CDU-Kreisvorsitzende den Standort Wadern insgesamt gestärkt.

Den Waderner Bürgermeister Jochen Kuttler freut diese Kunde natürlich: „Wir haben ja den Anstoß zur Diskussion gegeben. Ich bin mehr als zufrieden, dass sich unsere Erkenntnis durchgesetzt hat, dass das nördliche Saarland hier nicht abgehängt werden darf“, erklärte Kuttler auf SZ-Anfrage. Wadern sei als Mittelzentrum der ideale Standort für die PI Nordsaarland. Die Stadt sei aber auch in Bezug auf ihre Lage bestens dafür geeignet. Jochen Kuttler weiter: „Was mich sehr freut, ist die Tatsache, dass hier eine sehr sachliche Diskussion geführt wurde.“ Es gehe nicht um Haben oder Nicht-Haben, so Kuttler. „Es geht schlicht und ergreifend um die Sicherheit der Menschen im Hochwald. Auch deshalb ist es schön zu sehen, dass die Ängste und Bedenken der Bürger, die wir als Verwaltung und ich als Bürgermeister in die Landespolitik getragen haben, ernst genommen wurden.“ Er verhehle natürlich nicht, dass die Einrichtung der PI Nordsaarland für die Stadt Wadern auch ein Standortfaktor ist. Kuttler abschließend: „Ein guter Tag für die Stadt Wadern . Und den Hochwald.“

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