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Waderner Polizei von Reform betroffen?

Nachrichten aus der Region Merzig.

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  Wadern. Kürzlich wurden in der Presse erste Details der geplanten Polizeireform im Saarland bekannt. Die Polizeiinspektion in Wadern sei von diesen Plänen direkt betroffen, teilt Gerd Schillo, Chef der SPD-Stadtratsfraktion Wadern, in einer Pressemitteilung mit. „Sie soll für ausscheidende Beamte keinen Ersatz mehr erhalten.“

Dies würde zur Folge haben, dass die Inspektion zwischen 24 Uhr und sechs Uhr nicht mehr besetzt sein wird, gibt Schillo zu bedenken. Außerdem wäre eine Folge, dass sich die Altersstruktur in der Waderner Inspektion negativ entwickele. Der Vorsitzende der SPD-Fraktion erklärt dazu: ,,Bisher waren die Bürger in der Stadt Wadern und im übrigen Hochwaldraum mit der Arbeit der Polizei in Wadern sehr zufrieden. Ein Gefühl der Sicherheit in der Bevölkerung resultierte aus dieser Arbeit. Dies muss auch so bleiben.“

Die Sicherheitslage für die Bevölkerung dürfe nicht durch die Kassenlage diktiert werden. Schillo: „Die Struktur der Polizei, ihre Präsenz vor Ort müsse sich daran orientieren, dass sich die Bürger darauf verlassen können, dass die Polizei Straftaten verhindert und im Falle einer Straftat so schnell und so effektiv wie möglich hilft. Präsenz in der Fläche und Bürgernähe sind dabei besonders wichtig.“ Die SPD-Fraktion fordert die Landesregierung auf, dafür Sorge zu tragen, dass sich die Sicherheitslage durch eine wie auch immer geartete Reform nicht verschlechtere.

„Wir fordern das Land dazu auf, das neue Konzept den Kommunen und der Bevölkerung vorzustellen und mit diesen zu diskutieren. Wir erwarten von der Landesregierung, dass sie mögliche Einwände der Stadt ernst nimmt und ein Sicherheitskonzept für die Stadt Wadern zusammen mit dieser erstellt“, so Schillo abschließend. red

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