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Wahnsinn! Apfel-Alarm im ganzen Saarland

Unsere Redaktion hat sich im Ostsaarland umgesehen, einer Region, die ja eigentlich kein ausgesprochenes Obst-Zentrum ist:

- Dirmingen: Der Obst- und Gartenbauverein nimmt wegen der Apfel-Schwemme nichts mehr an. Äpfel können dort nur noch im Tausch gegen Apfelsaft abgegeben werden.

- Wiebelskirchen: Irrer Andrang auch dort beim Obst- und Gartenbauverein! An den Annahmetagen - der Verein hat verlängert und nimmt noch bis 25. Oktober mittwochs und samstags Äpfel an - stehen Autos voll beladen Stunden vor Annahmebeginn in der Schlange, um Äpfel loszuwerden. Zirka 20Tonnen Äpfel schleppen die Helfer an jedem Annahmetag. Herrmann Morgenstern (67): "Das geht schon in den Rücken!"

- Gersheim: Der Biosphärenverband teilt dort mit: Keine Annahme von Äpfeln mehr! An den ersten Tagen sind bereits über 100 Tonnen abgeliefert worden. Die Fruchtgetränke Gersheim, die die Früchte verarbeitet und den Bliesgau-Apfelsaft vertreibt, kommt einfach nicht mehr nach.

- Neunkirchen: Hans Zell vom NABU gibt Tipps, wie man seine Bäume vor den Folgen der Früchte-Schwemme retten kann. Die Äste der Apfelbäume brechen nämlich zurzeit oft unter der Last der vielen Äpfel. Zell: "Am besten drei Dachlatten zu einer Art Gabel formen, in der der Ast liegt."
szn/Alexander Will

Was tun mit überschüssigen Äpfeln? Ab in den Keller! Laut Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) möglichst kühl, frostfrei, dunkel und bei gleicher Temperatur zwischen zwei und sechs Grad lagern. Doch der Keller sollte unbedingt kühl und trocken sein. Alternativ kann eine Garage oder ein Schuppen genutzt werden. Bei Frost müssen die Äpfel abgedeckt werden.

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