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Walpershofen will Montessori-Grundschule

Nachrichten aus der Region Saarbrücken.

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Walpershofen. Im ehemaligen Walpershofer Grundschulgebäude in der Salbacher Straße soll eine Montessori-Grundschule einziehen. Das ist der Wunsch der Gemeindeverwaltung Riegelsberg und des Walpershofer Ortsrates. Etwa 60 Interessierte sprachen sich bei einer ersten Info-Veranstaltung im Januar für einen Schulstandort Walpershofen aus. Zunächst, so das erste Ziel, sollte ein Trägerverein gegründet werden.

„Seit etwa zwei Jahren versuchen wir beim Kultusministerium Verständnis dafür zu finden, eine Grundschule in Walpershofen wieder in Gang zu bringen. Das Ministerium sagt, dass es die alte Grundschule nicht mehr geben kann. Aber gegen die Gründung einer Privatschule wehrt man sich nicht“, erklärte Bürgermeister Klaus Häusle (SPD) in der jüngsten Walpershofer Ortsratssitzung. Er verwies darauf, dass das Gebäude derzeit leer stehe: „Wir als Gemeinde unterstützen die Bemühungen eine Privatschule zu gründen. Auch weil diese Schule weit über den Ort hinaus strahlen würde“, sagte Häusle. Mit Walpershofer Kindern alleine könne man keinen Schulbetrieb aufnehmen, deshalb dürfen auch Kinder aus dem Umland diese Schule besuchen, sagte der Bürgermeister. Klaus Häusle verwies darauf, dass sich eine Gruppe von Interessierten zusammengefunden hat, um einen Trägerverein zu gründen.

Ralph Schmidt, CDU-Fraktionssprecher im Walpershofer Ortsrat, gehört dieser Gruppe an. Er berichtete: „Unsere Gruppe besteht aus derzeit acht Leuten, die aus Walpershofen und Umgebung kommen. Die sechs Frauen und zwei Männer haben teils pädagogische, teils wirtschaftliche Backgrounds. Sie sind Eltern von Kindergartenkindern und wollen was für den Ort tun.“

Schmidt betonte: „Die Schule braucht einen Trägerverein, der die wirtschaftliche, personelle und finanzielle Verantwortung übernimmt.

Der Trägerverein ist das Unternehmen, das diese Schule trägt.“ Zur geplanten Montessori- Grundschule sagte Schmidt: „Sie passt vom Verfahren her zur Regelschule und ist so angelegt, dass man nach vier Jahren auf weiterführende Schulen gehen kann.“

Ob die Walpershofer Montessori- Grundschule ihren Schulbetrieb schon im Sommer nächsten Jahres aufnehmen wird, stehe noch nicht fest. „Das wird sich in den nächsten Wochen entscheiden“, so Schmidt.

Im Ortsrat gab es viel Lob für die Bemühungen der Gemeindeverwaltung und der Gruppe um Ralph Schmidt. So sagte Wolfgang Heß (SPD): „Es ist die beste Lösung für unseren Ort, wenn das Schulgebäude wieder eine Schule beherbergt. Der ganze Ort – und damit auch unsere Vereine – werden davon profitieren.“ Ortsvorsteher Werner Hund (CDU) versprach: „Der Ortsrat wird die Gruppe so weit wie möglich unterstützen.

Sie hat ein gutes, tragbares Konzept, das unseren Ort über seine Grenzen hinaus bekannt machen wird.“ Ralph Schmidt kündigte an: „Wir müssen bis Ende des Jahres den ersten Pflock einschlagen. Das heißt: einen Trägerverein gründen. Später könnte dann aus den Reihen der Elternschaft noch ein Förderverein entstehen, der die Schule finanziell unterstützt.“

 Wer sein Kind auf die geplante Montessori-Grundschule in Walpershofen schicken möchte oder wer Interesse an einer Mitarbeit im Trägerverein hat, kann sich an das Schulamt der Gemeinde Riegelsberg, Rouven Winter, Telefon (0 68 06) 93 01 61, oder an Ralph Schmidt, E-Mail mail@Ralph- Schmidt.de wenden.

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