A620 Saarbrücken Richtung Saarlouis Zwischen AS Völklingen-Wehrden und AS Wadgassen Gefahr durch Gegenstände auf der Fahrbahn (Kantholz) (11:21)

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Warndt-Rallye startet morgen in Völklingen

Symbolfoto

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Der Warndt, unendliche Wälder. Wir schreiben das Jahr 2016. Dies ist das Abenteuer der ADAC-Rallye Warndt, die am morgigen Samstag mit knapp 80 Fahrern zum 13. Mal stattfindet. Um fremde Streckenabschnitte zu erforschen, neue Bestzeiten und Rekorde zu setzen – dafür legen sich die Starter beim vierten Lauf zur saarländischen Rallye-Meisterschaft (SRM) mächtig ins Zeug.

 

„Wir bieten unseren Teilnehmern eine Auswahl an bekannten Strecken aus den Vorjahren“, erklärt Eric Deubel. Er ist der Rallye-Leiter und Vorsitzender des gastgebenden SST Saarbrücken: „Darunter befinden sich zwei Rundkurse und eine Start-Ziel-Prüfung. Die Gesamtstreckenlänge beträgt etwas mehr als 160 Kilometer. Darin enthalten sind 34 Kilometer auf Bestzeit.“

 

Um 13 Uhr starten die Fahrer an der Hermann-Neuberger-Halle in Völklingen zur ersten Schleife, auf der vier von sieben Wertungsprüfungen (WP) anstehen. Gegen 16 Uhr kehren die Autos in das Rallye-Zentrum zurück, ehe drei weitere Prüfungen folgen. Die Strecke führe größtenteils über Asphalt, „jedoch kommen auch Liebhaber des unbefestigten Belages bei elf Prozent Schotteranteil auf ihre Kosten“, sagt Deubel. Das erste Fahrzeug wird gegen 19 Uhr im Ziel erwartet.

 

Bei der Frage, wer im ehemaligen herrschaftlichen Jagdrevier die fetteste Beute macht – also den Gesamtsieg holt –, führt an Rainer Noller aus Abstatt sicher kein Weg vorbei. Nachdem der amtierende Saarlandmeister im vergangenen Jahr wegen Terminüberschneidungen nicht bei der Warndt-Rallye am Start war, will der 45-Jährige an alte Erfolge im Warndt anknüpfen. „Die Zielsetzung ist klar: Wir waren zwischen 2012 und 2014 drei Mal Gesamtsieger und wollen das natürlich wieder schaffen“, sagt der Schwabe. Das werde aus seiner Sicht aber nicht leicht, denn mit Jörg Broschart aus Schiffweiler, der wie Noller im allradbetriebenen Mitsubishi Lancer Evo 9 startet, gebe es einen hartnäckigen Rivalen.

 

Vor zwei Wochen duellierten sich Noller und Broschart bei der Rallye Saar-Ost auf das Heftigste – mit dem besseren Ende für Noller, der die Regenschlacht rund um Wiebelskirchen mit 6,8 Sekunden Vorsprung auf Broschart gewann. Für den 27-Jährigen endete die Warndt-Rallye im Vorjahr übrigens in einem Debakel. Broschart gewann zwar fünf von sieben Wertungsprüfungen. Er hatte aber auf dem dritten Teilstück wegen eines Abflugs viel Zeit eingebüßt und wurde durch einen Plattfuß auf WP fünf bis auf den vorletzten Platz durchgereicht.

 

Neben dem erneuten Zweikampf freut sich Noller, der mit zwei Saisonsiegen auf Kurs zur dritten Saarlandmeisterschaft liegt, auf die Schotterabschnitte bei der Warndt-Rallye. „Ich fahre sehr gerne auf Schotter und würde mich freuen, wenn wieder der Streckenabschnitt im Bereich Karlsbrunn mit dabei ist. Der gehört zu meinen Lieblingskursen“, sagt der Schwabe.

 

Der genaue Streckenverlauf wird in der Regel kurzfristig bekannt gegeben – um zu vermeiden, dass die Fahrer auf den Strecken trainieren. Klar ist, dass es im Vergleich zum vergangenen Jahr einen neuen Sieger geben wird, denn das Auto der Titelverteidiger Karlheinz und Edwin Braun aus Ranschbach ist nach einem Unfall noch nicht wieder einsatzbereit.

 

Zum Thema:

Die saarländische Rallye-Meisterschaft besteht aus sieben Wertungsläufen. Los ging es mit der Oster-Rallye rund um Zerf, die Frank Färber aus Neuwied im Mitsubishi Lancer Evo 8 vor Rainer Noller aus Abstatt im Mitsubishi Lancer Evo 9 gewann. Es folgte die Birkenfelder Löwen-Rallye. Bei ihr siegte Noller vor Jörg Broschart aus Schiffweiler, der ebenfalls im Mitsubishi Lancer Evo 9 unterwegs ist. Am 11. Juni fand die Rallye Saar-Ost rund um Wiebelskirchen statt – und wieder siegte Noller vor Broschart. Nach der Warndt-Rallye folgen am 16. Juli die Rallye rund um Losheim, am 17. September die Rallye Kohle und Stahl rund um Wolfersweiler und am 19. November die Saarland Rallye rund um Merzig.red

 
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