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Warum drei Männer das Mini-Festival „The Jatta Jam“ aus der Taufe heben

Der Saarbrücker Osthafen hat sich zum Geheimtipp für Partygänger gemausert.

Der Saarbrücker Osthafen hat sich zum Geheimtipp für Partygänger gemausert.

„Aus einer kleinen Idee ist eine Bewegung entstanden. Viele haben sich angeschlossen und die Botschaft verstanden“, sagt lachend Bubacarr Sissoho, genannt Buba. Mit diesem Satz, der aus einem Songtext seines Freundes „Oku“ Markus Okuesa stammt, erklärt der in Gambia geborene Buba ein neues Festival in Saarbrücken .

Die beiden Freunde Buba und Oku sind gemeinsam mit Schauspieler und Musiker Mamadou Diallo, Künstlername „Torbe“, die Veranstalter des „The Jatta Jam. Ein kunterbuntes Mini-Festival“, das am 18. und 19. Juli im Saarbrücker Osthafen am Silo stattfinden wird.

„Schon im letzten Jahr habe ich eine Veranstaltung in diese Richtung gemacht, das Afrika-Festival“, erzählt Buba, dessen Beruf Altenpfleger ist. „Da wurde die Idee geboren, in diesem Jahr ein Festival zu organisieren, auf dem nicht nur afrikanische Musiker spielen. Wir wollten Musik und Kultur aus ganz vielen Ländern zeigen, auch von hier“, sagt er weiter. Gemeinsam mit Mamadou Diallo und Oku habe man die Idee herumerzählt und – wie in dem Liedtext – waren viele Menschen sofort begeistert und haben sich angeschlossen.

„So richtig festgelegt haben wir uns mit dem Konzept nicht, aber es sollte interkulturell, also kunterbunt sein“, erklärt Oku, Förderschullehrer und vielen Saarländern bekannt als Sänger der Band Oku & the Reggaerockers, im SZ-Gespräch. Auch Mamadou Diallo ist es wichtig, dass man viele Kulturen vorstellt. „Afrika ist eine Richtung. Aber wir leben hier, und haben daher auch noch andere kulturelle Einflüsse. Und wir wollten, dass unsere Kinder nicht nur afrikanische Musik erleben, sondern all das, was hier passiert“.

Einer der Ersten, der seine Teilnahme zugesagt hat, war Roland Helm, Moderator beim Saarländischen Rundfunk und bekannter Musiker . Der Ort der Veranstaltung stand auch schnell fest, der Silodom am Osthafen. „Es ist einfach eine schöne Location, und es passt sehr gut. Denn hier wird auch der interkulturelle Hintergrund gelebt“, erzählt Oku.

Beim „The Jatta Jam Festival“ wird aber nicht nur Musik aus dem Saarland, aus Nigeria, Sri Lanka oder dem Senegal zu hören sein. „Es gibt auch einen kleinen Basar mit Ständen und natürlich Essen aus Gambia, Sri Lanka und dem Saarland“, sagt Buba. Außerdem hat auch Fatima Serin zugesagt, orientalische Tänze vorzuführen. Angelina und Ronaldo werden eine lateinamerikanische Tanzshow vorstellen. Und am Sonntag gibt es ein Kinderprogramm mit Basteln und Schminken.

„Wir möchten gerne die saarländische Kulturlandschaft mit diesem Festival bereichern, weil wir alle uns hier wohlfühlen. Es soll ein buntes Festival von hier lebenden Saarländern für Saarländer werden“, sagt Oku.

 

Zum Thema:

„The Jatta Jam“, das kunterbunte Mini-Festival, startet Samstag, 18. Juli, 14 Uhr, mit Efe sings for you, Roland Helm, African Unity, Angelina und Ronaldo und Drehmoment sowie einer Aftershow mit DJs. Am Sonntag, 19. Juli, gibt es eine Jamsession mit Oku, Auftritte von Naochika Sogabe, Fatima Serin, The Sureskumar Brothers und ein Kinderprogramm. Festival-Schauplatz ist der Silo am Osthafen. redheyevent.de/event/fyeq3s6wn44sca/the-jatta-jam
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